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Mutmaßlicher Polizistenmörder war nüchtern

Bluttat in Brandenburg Mutmaßlicher Polizistenmörder war nüchtern

Der 24-Jährige, der Ende Februar in Müllrose (Oder-Spree) erst seine Großmutter getötet und dann in Oegeln bei Beeskow zwei Polizisten überfahren hatte, sitzt in der forensischen Klinik in Brandenburg an der Havel. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt das Ergebnis des Bluttests veröffentlicht. Alkohol war bei der Bluttat demnach nicht im Spiel.

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Quelle: Patrick Pleul

Potsdam. Der mutmaßliche Polizistenmörder, der in der vergangenen Woche im Kreis Oder-Spree auch seine Großmutter getötet haben soll, stand seinerzeit nicht unter Alkoholeinfluss. „Der Bluttest ergab 0,0 Promille“, wie Ingo Kechichian, Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), am Montag sagte. Die Ergebnisse eines Drogentests lägen noch nicht vor. Frühestens zur Wochenmitte solle es Klarheit geben.

Die Ermittlungsbehörden legen dem vorbestraften 24-Jährigen zur Last, am vergangenen Dienstag seine 79 Jahre alte Großmutter nach einem Streit um Geld in Müllrose getötet und anschließend zwei Polizisten totgefahren zu haben. Die Beamten hatten den mit einem Auto Flüchtenden durch ein Nagelbrett auf der Fahrbahn stoppen wollen.

Der 24-Jährige befindet sich mittlerweile in einer forensischen Klinik in Brandenburg an der Havel. Seine Drogenprobleme und eine „undifferenzierte Schizophrenie“ waren schon länger aktenkundig.

Von Georg-Stefan Russew

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