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Mutter tötet ihr Baby kurz nach der Geburt

Festnahme in Berlin Mutter tötet ihr Baby kurz nach der Geburt

Erneut ist ein totes Baby in Berlin gefunden worden. Die eigene Mutter soll das kleine Mädchen direkt nach der Geburt getötet haben. Ein medizinisches Gutachten hat den unnatürlichen Tod bereits bestätigt. Die Mutter wurde festgenommen. Sie muss sich wegen Todschlags verantworten.

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Quelle: dpa

Berlin. Eine junge Mutter steht im Verdacht, ihre Tochter unmittelbar nach der Geburt in Berlin-Steglitz getötet zu haben. Sie wurde am Freitag festgenommen und soll am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei am Abend mitteilte. Ein gerichtsmedizinisches Gutachten habe den Anfangsverdacht erhärtet. Der Vorwurf laute auf Totschlag.

Nach Hinweisen alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr hatten den Säugling in den Mittagsstunden leblos in der Wohnung der Frau gefunden. Die 1. Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes ermittelt. Zu den Hintergründen des Geschehens lagen zunächst keine Informationen vor. Auch zum Alter der Mutter und ihren Lebensverhältnissen machte die Polizei noch keine Angaben.

In Berlin gab es in letzter Zeit mehrfach Tötungsdelikte, denen Babys zum Opfer fielen. Am 20. November etwa entdeckten Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung in Friedrichshain nahe der Oberbaumbrücke einen toten Säugling - weitgehend verwest, unter einem Laubhaufen zwischen geparkten Autos. Trotz Zeugenaufrufen samt einer Plakataktion konnte die Kriminalpolizei bisher nicht die Eltern ermitteln.

Auch im Fall eines Babys, das im Oktober 2014 tot in Neukölln entdeckt worden war, sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen. Der kleine Junge lag in einer Plastiktüte in einer Grünanlage.

Ebenfalls ohne Erfolg blieb die Suche nach der unbekannten Mutter eines Babys, das im April 2013 tot in einem Altkleidercontainer in Berlin-Neukölln gefunden wurde. Hunderte DNA-Proben von Frauen aus der Umgebung des Fundortes ergaben keinen Treffer.

Um das Aussetzen und den Tod von ungewünschten Babys zu verhindern, gibt es in Berlin unter anderem sogenannte Babyklappen in Krankenhäusern. Dort können Mütter ihr Kind ablegen. Seit Mai 2014 sind auch „vertrauliche Geburten“ möglich. Dabei können schwangere Frauen ihr Kind in einem Krankenhaus oder bei einer Hebamme zur Welt zu bringen und bis zum 16. Geburtstag des Kindes anonym bleiben.

Von MAZonline

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