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Mutter von totem Baby in Haft

Neugeborenes in Golzow erstochen Mutter von totem Baby in Haft

Nur einen Tag nach dem schrecklichen Fund einer Babyleiche in Glindow war vergangene Woche erneut ein toter Säugling entdeckt worden. Die Mutter hatte die Tat gestanden, war jedoch zunächst nicht in Untersuchungshaft gekommen. Nun sei sie jedoch haftfähig, wie die Staatsanwaltschaft bekanntgab.

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Ein Fahrzeug der Kriminalpolizei vor dem Mehrfamilienhaus im Oderbruchort Golzow (Brandenburg), wo zuvor das tote Baby gefunden wurde.

Quelle: Patrick Pleul, dpa

Potsdam/ Golzow. Die Mutter des toten Babys aus dem Oderbruch kommt nun doch in Untersuchungshaft. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag. Zuvor war die Behörde davon ausgegangen, dass die 21-jährige Beschuldigte aus gesundheitlichen Gründen noch nicht hafttauglich sei. "Sie ist transport- und haftfähig", erläuterte die Sprecherin. Die Frau werde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ihr wird vorgeworfen, ihr Neugeborenes mit Stichen in Brust und Herz getötet zu haben. Der Haftbefehl war am Freitag verkündet, aber zunächst nicht vollstreckt worden.

Polizeibeamte hatten das tote Baby vor einer knappen Woche im Keller eines Hauses in Golzow (Märkisch-Oderland) entdeckt. Die Frau, die bereits eine Tochter hat, gestand die Tat und nannte Überforderung als Motiv. Den Hinweis zu dem toten Baby hatten Beamte aus dem Umfeld der Frau erhalten.

Kurz vor dem schrecklichen Fund in Golzow, war in Glindow (Potsdam-Mittelmark) ebenfalls eine Babyleiche gefunden worden. Die 34-jährige Mutter hat ebenfalls gestanden und sitzt bereits in Untersuchungshaft.

dpa

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Nach dem schrecklichen Fund einer Babyleiche in einem Mehrfamilienhaus in Golzow hatte die Mutter die Tat gestanden. In der Vernehmung gab die 21-Jährige Überforderung als Grund für ihre Tat an. Gegen sie wurde ein Haftbefehl erlassen, ins Gefängnis konnte sie aber bisher nicht gebracht werden. 

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