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Nabu: Pestizid-Verbot in Naturschutzgebieten

Naturschutz Nabu: Pestizid-Verbot in Naturschutzgebieten

In weiten Teilen des Landes habe sich der Insektenstand in den letzten Jahrzehnten drastisch verringert. Deshalb fordert der brandenburgischen Naturschutzbunds nun ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln in besonders geschützten Bereichen.

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Insekten werden immer weniger.

Quelle: picture alliance

Potsdam. Angesichts des Insektensterbens fordert der Brandenburger Landesverband des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) von der Landesregierung ein Pestizid-Verbot in Naturschutzgebieten. Ein solches Verbot müsse in allen Verordnungen für die Naturschutzgebiete verankert werden, hieß es in einer Resolution, die die Landesvertreterversammlung in Potsdam am Samstag verabschiedete. Außerdem müsse über den Einsatz von Pestiziden im Umfeld von Schutzgebieten und Ökolandbau-Flächen aufgeklärt werden.

Rückgang um 75 Prozent

Laut einer wissenschaftlichen Studie sei die gesamte Biomasse von Fluginsekten innerhalb von 27 Jahren um 75 Prozent zurückgegangen, hieß es in der Begründung der Resolution. Dieser Rückgang verlaufe in den letzten Jahren immer dramatischer. „Die erschreckende Bilanz wissenschaftlicher Langzeitstudien macht deutlich, dass eine Umkehr von der Intensivierung und Industrialisierung der Landwirtschaft längst überfällig ist.“

Auch die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zeigte sich im Interview besorgt und sprach von „dramatischen Rückgängen der Insektenbiomasse“.

Von MAZonline

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