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Brandenburg Woidke lässt frustrierte Banker abblitzen
Brandenburg Woidke lässt frustrierte Banker abblitzen
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07:11 08.07.2015
Nach der verheerenden Explosion im südbrandenburgischen Altdöbern sandten die Spreewaldbank-Chefs einen Hilferuf nach Potsdam aus. Quelle: MAZonline
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Potsdam

Sie wollen reden – aber der Zugang zur Potsdamer Staatskanzlei bleibt den Lausitzer Bankern weiterhin versperrt. Vergangene Woche hatte sich der Vorstand der Spreewaldbank eG mit einem dramatischen Hilferuf an die rot-rote Landesregierung öffentlich zu Wort gemeldet. „Wir fühlen uns nicht mehr sicher!“, schrieben die Banker in einem Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter (beide SPD).

Im MAZ-Interview legte Spreewaldbank-Chef Sven Thamm nach: Angesichts einer Serie von Banküberfällen, Geldautomatensprengungen und der allgemein hohen Kriminalitätsrate sei die Sorge groß, dass sich in der Region neue Bürgerwehren bilden. Auch um das zu verhindern, erhoffe er sich einen Gesprächstermin mit der Landesregierung, bekräftigte Thamm. In den vergangenen Monaten waren Filialen der genossenschaftlich organisierten Bank mehrfach in das Visier Krimineller geraten. Die Explosion eines Geldautomaten in Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz) legte Ende Juni ein Einkaufszentrum in Schutt und Asche und verursachte mutmaßlich einen Millionenschaden.

Die MAZ bat die Staatskanzlei am Dienstag abermals um eine Reaktion auf dem offenen Brief, in dem Ministerpräsident Woidke mehrfach direkt angesprochen wird – eine Antwort blieb sein Büro bis Dienstagabend schuldig. Die oppositionelle CDU hatte zuvor erklärt, ein Angebot für ein Gespräch sei das Mindeste, was das Land tun könne.

Von Bastian Pauly

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