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Brandenburg Nach BER-Eröffnung ist Tegel abgeschrieben
Brandenburg Nach BER-Eröffnung ist Tegel abgeschrieben
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16:05 26.08.2015
Der Flughafen Tegel soll höchstens noch 6 Monate nach BER-Eröffnung 2017 in Betrieb bleiben. Quelle: Christian Schmettow
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Berlin/Schönefeld

Der Berliner Regierungschef Michael Müller (SPD) hat sich dagegen ausgesprochen, den Berliner Flughafen Tegel länger offenzuhalten als bisher geplant. Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau des Hauptstadtflughafens (BER) beinhalte die Schließung Tegels „spätestens sechs Monate nach dessen Inbetriebnahme“, antwortete Müller auf eine parlamentarische Anfrage aus der CDU-Fraktion. „Dieser Beschluss ist rechtlich bindend“, ergänzte er in der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme.

Hintergrund ist die steigende Passagierzahl an den Berliner Flughäfen. Müller stellte fest, auch ökonomisch sei nicht der Weiterbetrieb des Flughafens Tegel, sondern die Inbetriebnahme und der Ausbau des neuen Flughafens „die überzeugende Perspektive für den Luftverkehr in Berlin-Brandenburg“.

Der Hauptstadtflughafen in Schönefeld soll mit sechs Jahren Verspätung in der zweiten Hälfte 2017 eröffnet werden. Nach Angaben Müllers sind auch in den Versammlungen der Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund Überlegungen, Tegel länger zu nutzen, „bislang nicht geäußert worden“.

Damit der überlastete Flughafen Tegel durchhält, investieren die Betreiber dort in diesem Jahr 19 Millionen Euro. In Tegel wurden von Januar bis Juli bereits fast 12 Millionen Fluggäste gezählt, dazu kamen 4,5 Millionen in Schönefeld. Der neue Airport BER ist für eine Kapazität von maximal 27 Millionen Fluggästen ausgelegt.

Von MAZonline und dpa

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