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Brandenburg Nach Brandanschlag: Razzia bei Rechtsextremen
Brandenburg Nach Brandanschlag: Razzia bei Rechtsextremen
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18:14 12.01.2016
Ein ausgebrannter Multivan. Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam/Neuhardenberg

Annähernd vier Monate nach einem Brandanschlag auf Autos von Flüchtlingshelfern in Ostbrandenburg hat die Polizei zwölf Wohnungen und Häuser durchsucht. Neun Männer und zwei Frauen, die teilweise dem rechten Lager zugeordnet werden, stehen im Verdacht, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte und damit einen rbb-Bericht bestätigte.

Bei der Razzia am frühen Dienstagmorgen in Neuhardenberg, Fürstenwalde, Strausberg und Gusow seien unter anderem Aufkleber mit fremdenfeindlichem Inhalt, Schlagstöcke und Festplatten sichergestellt worden. Die Verdächtigen im Alter zwischen 19 und 33 Jahren wurden nicht festgenommen, werden aber vernommen, wie der Sprecher sagte. Sie seien zum Teil polizeibekannt. Die Razzia habe das Amtsgericht Frankfurt (Oder) angeordnet, 120 Polizisten seien im Einsatz gewesen.

Bei dem Brandanschlag Mitte September waren zwei Autos von Flüchtlingshelfern ausgebrannt, ein danebenstehender Multivan wurde zudem beschädigt. Verletzt wurde niemand. Das Innenministerium hatte schnell bestätigt, dass es sich um Brandstiftung handelte. Ein politischer Hintergrund galt früh als naheliegend. In der Umgebung waren Aufkleber und Wurfzettel mit der Aufschrift „Flüchtlinge nicht willkommen“ entdeckt worden.

Von MAZonline

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