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Nach Säure-Einsatz: Mehrere verletzte Feuerwehrleute

Walsleben Nach Säure-Einsatz: Mehrere verletzte Feuerwehrleute

Es war einer der größten Einsätze in der Region seit Jahren: Die Arbeit am leckgeschlagenen Salpetersäure-Laster war für die Feuerwehrleute nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich. Drei von ihnen wurden am Dienstag ins Krankenhaus gebracht, zwei von ihnen sollen giftige Dämpfe eingeatmet haben.

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Erschöpfte Feuerwehrleute an der Raststätte.

Quelle: Peter Geisler

Walsleben. Während des Hilfseinsatzes im Fall des leckgeschlagenen Salpetersäure-Lastzugs auf der Autobahn 24 sind drei Feuerwehrleute ins Krankenhaus gebracht worden. Bei zwei von ihnen besteht der Verdacht, dass sie Dämpfe aus der Salpetersäure-Wolke eingeatmet haben könnten. Ein weiterer Feuerwehrmann hatte einen Kreislaufzusammenbruch“, sagte die Sprecherin der Polizeidirektion Nord, Dörte Röhrs, am Mittwoch. Salpetersäure wirkt ätzend auf Haut und Atemwege.

Schwere Schutzanzüge bei fast 30 Grad

21 weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren mussten am Dienstag wegen leichteren Kreislaufproblemen vor Ort versorgt werden. „Das lag an der extrem langen Arbeitszeit seit Montagabend 22.00 Uhr und am schwülen Wetter. Die Männer mussten schwere Schutzanzüge tragen und darunter war es sehr warm“, erklärte die Schichtleiterin der Feuerwehr-Regionalstelle Nordwest, Nicole Naake.

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Walsleben, 14. August 2017: Auf dem Rastplatz Walsleben (Ostprignitz-Ruppin) entdeckt der Fahrer ein Leck in seinem Fahrzeug. Der Laster hatte Salpetersäure geladen, ein Tank wurde beschädigt. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus.

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Der Tanklaster mit insgesamt 23 Tonnen Salpetersäure stand auf der Auffahrt zum Rasthof Walsleben (Ostprignitz-Ruppin). Aufgrund eines Defekts war Säure ausgetreten. An der Absicherung der Unglücksstelle waren zeitweise mehr als 300 Feuerwehrleute beteiligt.

Nach einer Neutralisierung mit Soda sind Fahrbahn und Seitenstreifen mittlerweile nicht mehr durch die gefährliche Säure belastet. Die Autobahn ist wieder für den Verkehr freigegeben. Die Polizei sucht nun nach der genauen Unglücksursache. Dazu haben Ermittler den defekten Lkw sichergestellt.

Von MAZonline

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