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Nach Terror: De Maizière sagt Potsdam-Besuch ab

Minister reist in Türkei Nach Terror: De Maizière sagt Potsdam-Besuch ab

Nach dem Terroranschlag in Istanbul ist Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwochmorgen in die türkische Metropole gereist. Er sagte seinen für heute geplanten Besuch in Potsdam ab, wo er die MAZ besuchen und an einer Debatte über Migration teilnehmen wollte. Die Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung findet dennoch statt, hieß es.

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Innenminister Thomas de Maizière

Quelle: dpa

Potsdam. Nach dem Terroranschlag mit mindestens zehn Toten ist Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch zu einem Besuch in Istanbul eingetroffen, um sich zusammen mit seinem türkischen Kollegen Efkan Ala ein Bild von der Lage machen.

Der Selbstmordanschlag von Istanbul hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung nicht gezielt gegen Deutsche gerichtet. „Nach bisherigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise darauf vor, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war“, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch in Istanbul.

Erste Festnahme nach Anschlag

Bei einer ersten Stellungnahme erklärte Efkan Ala, dass die türkische Polizei noch am Dienstagabend einen Verdächtigen festgenommen habe. Offenbar kamen bei dem Selbstmordanschlag am Dienstagmorgen zehn statt acht Deutsche ums Leben. Zwei der Opfer stammen aus Falkensee (Havelland).

Ausgebuchte Veranstaltung findet dennoch statt

Wegen seiner Istanbul-Reise sagte de Maizière seinen für Mittwoch geplanten Besuch in Potsdam kurzfristig ab, wie sein Büro mitteilte. Er wollte am Nachmittag die Redaktion der Märkischen Allgemeinen Zeitung besuchen. Im Anschluss daran sollte er bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema Migration teilnehmen.

Die ausgebuchte Veranstaltung am Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam findet dennoch statt. Die Stiftung bemühe sich um einen anderen Vertreter der Bundesregierung, hieß es. An der Podiums-Diskussion sollen auch Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International, Bernhard Fricke, Flüchtlingspfarrer, Carlo Weber, Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes sowie Uni-Präsident Oliver Günther teilnehmen.

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Von MAZonline

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