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Brandenburg Nationalhymne ändern? So diskutieren unsere Leser
Brandenburg Nationalhymne ändern? So diskutieren unsere Leser
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21:07 05.03.2018
Faksimile mit der dritten Strophe des Deutschlandliedes von Heinrich Hoffmann von Fallersleben – an deren Formulierungen sich derzeit eine Debatte erregt Quelle: dpa
Potsdam

Der Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten Kristin Rose-Möhring, die deutsche Nationalhymne gendergerecht umzuformulieren, hat die MAZ-Leser vielschichtig diskutieren lassen.

René Lehmann schreibt auf der MAZ-Facebook-Seite: „Wenn man die Texte ändert, geht auch Wissen um die Zeit der Entstehung der Hymnen verloren, ganz grundsätzlich beseitigt man Anlässe, Dinge zu hinter-, zu erfragen und zu verstehen. Bisher kam ja auch niemand auf die Idee den Kotflügel umzubenennen, nur weil kein Pferdemist mehr auf den Straßen liegt. Oder das TaschenTUCH.... weil es seit Jahrzehnten hauptsächlich aus Papier ist...“

Monika Stamer wird deutlich: „Ich finde den Vorschlag absolut bekloppt ,dann müssten wir ja auch die „Mutter Erde“ umbenennen! Sonst fühlen sich die Männer benachteiligt! Mann, Mann, man kann den Genderismus aber sowas von übertreiben!“

Andreas Panknin schreibt süffisant: „Für ihre Verdienste um die Textänderung unserer Nationalhymne (Deutschlandlied) überreichen wir unserer Gleichstellungsbeauftragten Frau Kristin Rose Möhring den Vaterländischen Verdienstorden in Gold."

Andreas Heising fordert: „Traditionen sollte man achten!“

Axel Brösicke: „Heutzutage ist im PoliticalCorrect-Wahn alles möglich.“

Ragnar Bjørnsson schlägt vor: „Einfach alle Strophen singen, dann ist allen genüge getan und keiner fühlt sich benachteiligt!“

Carlos Castaneda beschwichtigt: „Schön, wie sich hier fast nur die Männer empören. Bleibt locker.“

Karina Ba kommentiert mit einem lachenden Smiley: „Die Meisten kennen den Text sowieso nicht.“

Von MAZonline

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