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Neue Berufsfelder durch Digitalisierung

School Media Days starten am 18.September Neue Berufsfelder durch Digitalisierung

Die Landespolitik hat die Initiative #Wir im Netz gestartet, um im schutzbedürftigen schulischen Umfeld über die Gefahren, aber auch die Chancen der Digitalisierung aufzuklären. Dazu sehen Schüler und Lehrer thematisch passende Filme und diskutieren mit Experten in Workshops und Podiumsdiskussionen.

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Die Initiative #WirimNetz startet am 18. September.

Quelle: dpa

Potsdam. Wie kann ich die Internetpräsenz meiner Kinder vor Fremden schützen? Was muss ich tun, wenn sie Opfer von Cybermobbing werden? Viele Eltern machen sich Gedanken um die Sicherheit ihrer Kinder, wenn sie zum ersten Mal mit dem Internet in Berührung kommen. Sie fragen sich, ob und wie sie der Datennutzung ihrer Kinder Grenzen setzen können.

Landespolitik startet Initiative #Wir im Netz

Darauf reagiert jetzt die Landespolitik mit der Initiative #WirimNetz. Die Informationsoffensive mit Namen „School Media Days 2017“ findet vom 18. bis zum 29. September in Potsdam, Neuruppin, Frankfurt (Oder) und Cottbus statt. Dabei befassen sich Schüler und Lehrer im Klassen- oder Kursverband jeweils einen Tag lang mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung.

Schüler und Lehrer brauchen Hilfe bei der Digitalisierung

„Eltern können ihre Kinder nicht allein über die Herausforderungen der Digitalisierung aufklären, da müssen die Schulen mithelfen“, sagt Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Außerdem müssten laut Kooperationspartner Björn Stecher von der Initiative 21 auch viele Lehrer ihre IT-Kenntnisse und Digitalkompetenzen verbessern.

Die Digitalisierung bietet auch Chancen

Als Anstoß sehen die Teilnehmer einen Kinofilm mit Digitalisierungshintergrund. Gezeigt werden „Lena Love“, „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“, „Democracy – Im Rausch der Daten“ und „Citizenfour“. Daran schließen sich Workshops und Podiumsdiskussionen zu den in den Filmen thematisierten Phänomenen des Internets an. Darunter fallen auch Fake News und Hate-Speech, aber auch die Chancen der fortlaufenden Digitalisierung. So gibt es auch Workshops zur Qualifizierung Jugendlicher für digitale Berufe. „Die Gamingindustrie ist riesig und umsatzstärker als die Filmindustrie. Da tun sich etliche neue Berufsfelder und Arbeitsplätze auf“, sagt Daniel Wetzel vom Organisationsbüro der Agentur Medienlabor. Zu den „School Media Days“ meldeten sich insgesamt 2532 Schüler und Lehrer an. Sie verteilen sich auf 1243 in Cottbus, 899 in Potsdam, 238 in Frankfurt (Oder) und 152 in Neuruppin.

Ideenwettbewerb läuft bis zum 15. Dezember

Parallel läuft bis zum 15. Dezember ein Ideenwettbewerb für digitale Projekte. „Das kann eine neue App sein oder auch eine Idee, wie medientechnisch nicht versierte Personen sinnvoll an den Umgang mit dem Internet herangeführt werden können“, erklärt Baaske. Über ein Online-Voting werden die besten fünf Projekte ausgewählt, deren Umsetzung mit 500 Euro gefördert wird. Im Februar kürt eine Fachjury das beste Projekt, das mit nochmals 500 Euro bezuschusst wird. Daniel Wetzel erhofft sich vom Projekt, dass die Teilnehmer die Diskussionen und Tipps beherzigen und in ihr Umfeld weitertragen.

Von Josefine Kühnel

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