Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Neuer Höchststand bei Masern in Brandenburg
Brandenburg Neuer Höchststand bei Masern in Brandenburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:12 06.03.2015
Anzeige
Berlin

In Brandenburg wurden bisher in diesem Jahr 62 Fälle von Masern registriert, das sind 49 Fälle mehr als im gesamten Vorjahr. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage mit. Fast 90 Prozent der Erkrankten war nicht geimpft bzw. deren Impfstatus ist unbekannt. Die Mehrheit der Masern-Kranken mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Betroffen sind in Brandenburg laut Ministeriumsangaben folgende Regionen: Barnim, Dahme-Spreewald, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark und Potsdam.

In Berlin hat die Masernwelle einen neuen Höchststand erreicht. Allein für die laufende Woche wurden bis Freitagvormittag 111 neue Fälle gemeldet. Beim aktuellen Ausbruch sind das so viele wie noch nie in einer Meldewoche. Der bisherige Spitzenwert lag Ende Januar bei 88 Fällen pro Woche. Insgesamt seien damit seit Beginn der Welle im Oktober 724 Menschen an Masern erkrankt, sagte Silvia Kostner, Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales. Fast 600 steckten sich in diesem Jahr an.

Rund ein Viertel der Patienten musste wegen der Schwere der Infektion bisher ins Krankenhaus. Fast 90 Prozent der rund 630 befragten Kranken hatten keinen Impfschutz. Bisher steckten sich in Berlin auch 70 Babys unter einem Jahr an. Wenn ihre Mutter vor der Schwangerschaft nicht gegen Masern geimpft war, haben auch sie keinen Schutz. Eine Impfung ist erst ab neun Monaten zugelassen. Kinderärzte sehen für Babys mit Masern wegen des Risikos einer tödlichen Spätfolge eine besondere Gefahr. Ein Berliner Kleinkind ist im Februar an Masern gestorben. Es war nicht geimpft.

Sollte es eine Pflicht zur Masernimpfung geben?

Die Gesundheitsbehörden rufen dazu auf, den Impfschutz gegen Masern bei Kindern und Erwachsenen zu überprüfen und sich gegenfalls impfen zu lassen. Macnhe Experten und Politiker wollen gar eine Impfpflicht einführen. Dpch nicht alle sind von einer Pflicht zur Impfung überuegt. Was denken Sie?

Ergebnis ansehen
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.
Sollte es eine Pflicht zur Masernimpfung geben?
So haben unsere Leser abgestimmt
Diese Online-Umfrage ist nicht repräsentativ.

MAZonline; dpa

Panorama Deutschland erwartet mehr Influenza-Tote - Brandenburg: 15-mal mehr Fälle von Grippe

Der Höhepunkt scheint zwar überschritten, doch die Grippe hat Brandenburg nach wie vor voll im Griff: Bis jetzt gab es in diesem Jahr bereits 1.752 gemeldete Fälle. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es bis Anfang März lediglich 112. In Berlin hat die Grippe bereits ein Todesopfer gefordert. Dabei wird es nicht bleiben, warnen Experten.

06.03.2015

Horst Amann, früherer Technikchef des Hauptstadtflughafens in Schönefeld (Dahme-Spreewald), belastet BER-Chef Hartmut Mehdorn schwer. Mehdorn habe bereits im Juni 2013 von dem jüngst bekannt gewordenen Schmiergeld-Verdacht gewusst. Der Aufsichtsrat habe die Millionen-Zahlung an Imtech ohne Prüfung durchgewunken. 

06.03.2015
Brandenburg Beliebtes deutsches Reiseziel - Radtouristen fahren auf Brandenburg ab

Brandenburg hat seinen Ruf als eine der beliebtesten deutschen Reiseziele für Fahrradtouristen behauptet. Unter 135 Regionen kommt die Mark auf Platz sechs, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ergab. 

06.03.2015
Anzeige