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Brandenburg Neuer Sprinter läuft in Ludwigsfelde vom Band
Brandenburg Neuer Sprinter läuft in Ludwigsfelde vom Band
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04:51 27.02.2018
Anfang Februar stellte Mercedes-Chef Dieter Zetsche in Düsseldorf die neuen Modelle des Transporters Sprinter vor. Die Pritschenwagen-Variante wird in Ludwigsfelde gebaut. Quelle: dpa
Ludwigsfelde

Die Vorbereitungen für die neue Sprinter-Produktion im Mercedes-Werk in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) laufen auf Hochtouren: Ab März soll dort die neueste Variante des Transporter-Bestsellers vom Band laufen, die ihre Weltpremiere vor zwei Wochen in Düsseldorf feierte. Während in Düsseldorf die Kastenwagen-Variante im Drei-Schicht-Betrieb hergestellt wird, entsteht im Ludwigsfelder Werk die Variante mit offener Ladefläche. Am 8. März soll der Start der neuen Serienfertigung in Ludwigefelde offiziell eingeläutet werden, teilte der Stuttgarter Autobauer mit.

Gut 200.000 Sprinter setzte Daimler 2017 ab – das ist deutlich mehr als der Konkurrent VW mit seinem Crafter. Der neue Sprinter setzt voll auf digitale Technik und Vernetzung. Damit könnten die Kunden – vorrangig Handwerker und Spediteure – ihre Transporter-Flotte managen und etwa den Standort der Fahrzeuge nahezu in Echtzeit verfolgen, hieß es. Außerdem erhalten Fahrer Hinweise in Echtzeit darauf, welche Route angesichts der aktuellen Verkehrslage die beste wäre.

Die neuen Sprinter-Modelle laufen ab März vom Band. Quelle: Mercedes

In Ludwigsfelde arbeiten rund 2000 Menschen an der Transporterfertigung. 150 Millionen Euro hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren in den Produktionsstandort investiert. 300 Millionen flossen in das Düsseldorfer Leitwerk. Derzeit baut Mercedes in den USA im Bundesstaat South Carolina ein weiteres Transporter-Werk für eine halbe Milliarde Dollar. Das soll Kosten sparen. Denn bisher zerlegt Mercedes seine Transporter in Einzelteile, verschifft sie in die USA und baut sie dort wieder zusammen, um die fälligen Zoll-Gebühren zu verringern. Mit dem neuen US-Werk will Mercedes langfristig Kosten sparen. Allerdings sollen dafür in Düsseldorf 650 und damit etwa jeder zehnte Arbeitsplatz abgebaut werden.

Den Sprinter gibt es auch in einer Camper-Variante. Damit will Daimler Wohnmobil-Herstellern Konkurrenz machen. Das Modell ist mit digitaler Smart-Home-Technik ausgestattet. Damit lasse sich zum Beispiel nach einem Tag auf der Ski-Piste von unterwegs per Smartphone-App die Heizung in dem Wohnmobil anschalten, hieß es.

Von Torsten Gellner

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