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Brandenburg Neues Kabinett: Der Osten bleibt ohne Stimme
Brandenburg Neues Kabinett: Der Osten bleibt ohne Stimme
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00:22 11.02.2018
Ein Minister aus dem Osten wird auf diesen Stühlen wohl nicht Platz nehmen. Quelle: dpa
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Potsdam

Auch mehr als 27 Jahre nach der deutschen Einheit gibt es gravierende Unterschiede zwischen Ost und West – bei der Wirtschaftskraft, bei der Zahl der Arbeitslosen, auch bei Bedürfnissen und Einstellungen. Das steht übrigens auch im Koalitionsvertrag. Verantwortlich umsetzen soll den jetzt eine Regierung, in deren Reihen niemand aus dem Osten kommt? Da schwingt, ob gewollt oder nicht, eine Botschaft mit: Ihr könnt es nicht.

Henry Lohmar, stellvertretender Chefredakteur der MAZ Quelle: Bungert

Die Personaldecke mag dünn sein in den nicht mehr ganz so neuen Bundesländern, aber die eine oder andere ministrable Persönlichkeit gibt es – mindestens so ministrabel jedenfalls wie manch anderes künftiges oder bisheriges Kabinettsmitglied. Sicher, es gibt die Kanzlerin mit ostdeutscher Biografie. Allerdings war sie gesetzt. Und über die Ressortverteilung wird aktuell entschieden. Nach den AfD-Erfolgen in weiten Teilen Ostdeutschlands ist viel über Frust und Entfremdung geredet worden. Zwar wird man allein mit einem oder zwei Ost-Ministern schwerlich irgendeinen Frustrierten zurückgewinnen. Aber man kann damit ein Signal aussenden. Oder auch nicht.

Von Henry Lohmar

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