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Brandenburg Noch keine Anklage gegen Terrorverdächtige
Brandenburg Noch keine Anklage gegen Terrorverdächtige
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11:26 26.04.2017
Ein SEK-Einsatz Ende August 2016 in Eisenhüttenstadt führt zur Festnahme eines Terrorverdächtigen. Quelle: dpa
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Eisenhüttenstadt/Frankfurt (Oder)

Knapp neun Monate nach der vorübergehenden Festnahme von zwei Terrorverdächtigen in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Die Auswertung von Telekommunikationsdaten habe sich sehr aufwendig gestaltet, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Scherding am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Noch nicht alle seien bis aufs Letzte durchleuchtet worden. Ob und wann Anklage erhoben wird, könne daher noch nicht mit letzter Gewissheit gesagt werden, hieß es.

Ein 27-jähriger mutmaßlicher IS-Sympathisant aus Eisenhüttenstadt und ein Komplize sollen sich abgesprochen haben, um eine Sprengstoffexplosion vorzubereiten. Eine Bekannte eines Verdächtigen soll sich im August 2016 besorgt an die Polizei gewandt haben. Gegen beide Männer wurden Haftbefehle erlassen. Der 27-Jährige saß dann zwischenzeitlich in Untersuchungshaft, der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Komplizen wurde sofort außer Vollzug gesetzt.

Die beiden Männer hätten sich in Chats über “mögliche Ziele und Methoden von Anschlägen gegen Personen und Sachen“ ausgetauscht, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) damals mit. Zu weiteren Absprachen sei es wegen des Eingreifens der Polizei nicht gekommen. “Konkrete Pläne oder tatsächliche Vorbereitungen für einen Anschlag zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort“ hätten nicht vorgelegen.

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Von Georg-Stefan Russew

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