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Orkan verschont Brandenburg

Schäden, aber keine Verletzten Orkan verschont Brandenburg

Das Orkantief "Christian", das am Montag in Deutschland fünf Todesopfer forderte, hat in Brandenburg nur geringe Schäden angerichtet. Verletzt wurde niemand. Der Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg, der wegen eines umgestürzten Baumes zeitweise unterbrochen war, rollt wieder.

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Sturm sorgte am Montagabend für Chaos bei der Bahn.

Quelle: dpa

Potsdam. Die am Montagnachmittag zeitweilig gesperrten Bahnstrecken zwischen Hamburg und Berlin sowie zwischen Berlin und Hannover sind am Dienstagmorgen wieder voll befahrbar. Es komme auch nicht zu den zunächst befürchteten Verspätungen, sagte eine Bahnsprecherin.

Auf der Strecke Hamburg-Berlin war zwischen Paulinenaue und Friesack (Havelland) der Verkehr zeitweise unterbrochen. Ein Baum war wegen des Orkantiefs "Christian" dort auf die Oberleitung gestürzt.

Oberleitungsschäden hatten auch auf der Strecke Hannover-Magdeburg-Berlin für eine Sperrung gesorgt. Die Strecke soll aber ohnehin erst vom 4. November an nach Beseitigung von Hochwasserschäden wieder voll befahrbar sein.

Betroffen von den Orkanböen war auch der Flugverkehr. Wegen des Unwetters in Großbritannien fielen am Montag am Flughafen Berlin-Tegel nach Angaben eines Sprechers zwei Flüge aus. Zudem musste eine Maschine von Riga nach Hamburg dem Sturm ausweichen und in Berlin landen.

Die Schäden an Gebäuden hielten sich in der Region ansonsten in Grenzen. In Brandenburg waren die Schäden nach einer ersten Bilanz der Polizei in Potsdam eher gering. In Luckenwalde (Teltow-Fläming) wurde allerdings durch den Sturm das Dach eines Mehrfamilienhauses abgedeckt. Die Berliner Feuerwehr registrierte am Montagabend binnen drei Stunden 33 witterungsbedingte Einsätze. Meist handelte es sich um abgebrochene Äste oder umgestürzte Absperrungen am Bau. Verletzt wurde in Berlin und Brandenburg aber niemand.

dpa

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