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Brandenburg Ostdeutsche arbeiten 64 Stunden länger im Jahr als Westdeutsche
Brandenburg Ostdeutsche arbeiten 64 Stunden länger im Jahr als Westdeutsche
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19:17 07.12.2017
Eine Karte zur Arbeitszeiterfassung wird am 15.4.2004 in einem Betrieb im niederbayerischen Passau unter eine sogenannte Stechuhr gelegt. Quelle: Armin Weigel
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Kamenz

Im Osten ist auch 2016 länger gearbeitet worden als in Deutschland insgesamt. Während in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die Durchschnittszeit je Erwerbstätigen bei 1411 Stunden im Jahr lag, kamen die Beschäftigten im Westen auf eine Pro-Kopf-Arbeitszeit von 1347 Stunden, teilte das Statistische Landesamt Sachsen in Kamenz gestern mit. Am längsten wurde in Thüringen (1434 Stunden) gearbeitet, Brandenburg (1426), Sachsen-Anhalt (1418), Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern (1410) folgen. Die kürzeste Arbeitszeit hatte das Saarland mit 1319 Stunden.

Im Vergleich zum Vorjahr sank das Pro-Kopf-Pensum landesweit im Vergleich zum Vorjahr um 11  Stunden. Den Spitzenwert hielt das Baugewerbe mit 1638 Stunden, das Schlusslicht bildeten die Bereiche öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit mit 1352 Stunden.

Insgesamt summierten sich die Arbeitsstunden auf 2,87 Milliarden bei rund zwei Millionen Erwerbstätigen. Seit 2010 sank das Volumen den Angaben nach um 3 Prozent oder 44 Stunden. Hauptursachen sind der Anstieg der Teilzeit und die Abnahme der marginalen Beschäftigung sowie Ausfallzeiten wegen Krankheit und mehr Nebenbeschäftigung, erklärte die Behörde.

Von Simona Block

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