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Osten Deutschlands altert schneller als der Rest

Jugend wandert ab Osten Deutschlands altert schneller als der Rest

Die Bevölkerung in Deutschland wird älter. Von der Jahrtausendwende bis 2015 ist das Durchschnittsalter bundesweit um 3,3 Jahre gestiegen – von 40,6 auf 43,9 Jahre. In Brandenburg ist der Altersdurchschnitt noch höher. Vor allem im Osten des Landes. Der Grund: Weil viele strukturschwache Gebiete an junger Bevölkerung verlieren, altern diese schneller.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Die Berliner sind im Schnitt 42,4 Jahre alt. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Damit gehört die Hauptstadt zu den eher jüngeren Orten in Deutschland. Freiburgs Einwohner sind mit durchschnittlich 39,9 Jahren die Jüngsten, die Einwohner Dessaus mit 49,5 Jahren die Ältesten.

Generell sind die Menschen im Süden und Nordwesten eher jünger, in Ostdeutschland eher älter. Für die Studie wurden die Daten aus den Jahren 2000 bis 2015 ausgewertet und auch Abwanderungen erfasst.

Eine besonders starke Abwanderung der Jugend erlebten die brandenburgischen Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Sie verloren in dem Zeitraum jeden fünften Einwohner.

Von Camilla Kohrs

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