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Paketbombe war „Gefahr für Leib und Leben“

Paketbombe in Potsdam Paketbombe war „Gefahr für Leib und Leben“

Über 100 Hinweise sind bisher zu dem DHL-Erpresser, der am 1. Dezember eine gefährliche Paketbombe nach Potsdam liefern ließ, eingegangen. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang zu einem ähnlichen Fall vom November gibt. Brandenburgs Innenstaatssekretärin spricht von einer „Gefahr für Leib und Leben“ durch die Potsdamer Paketbombe.

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Quelle: dpa

Potsdam. Nach bislang 113 Hinweisen zu der Paketbombe und dem DHL-Erpresser laufen die Ermittlungen der Brandenburger Polizei weiter in alle Richtungen. „Es werden mögliche Zeugen befragt und Kontakte zu Hinweisgebern aufgenommen“, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Zudem wurden bislang zwei Dutzend verdächtige Päckchen gemeldet, die jedoch harmlos waren.

Die Sonderkommissionen „Quer“ arbeite mit Hochdruck, sagte sie. Experten untersuchten weiter die Paketbombe, die bei dem Einsatz in der vergangenen Woche zerstört wurde. Weitere Spuren würden gesichert.

Paketbombe im November in Frankfurt (Oder)

Auch Beweisstücke der bereits im November an einen Online-Versandhändler in Frankfurt (Oder) geschickten Paketbombe werden noch einmal überprüft. „Auch dabei handelte es sich um eine unbekannte Spreng- und Brandvorrichtung“, sagte Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Donnerstag im Innenausschuss des Landtages . „Wir gehen davon aus, dass auch diese Sendung von dem Erpresser aufgegeben wurde.“

Paketbombe war „Gefahr für Leib und Leben“

Die Potsdamer Paketbombe war hochgefährlich, wie Katrin Lange bekräftigte. „Es war eine Sprengvorrichtung, die bei einer Umsetzung erhebliche Gefahr für Leib und Leben bedeutet hätte“, sagte Lange. An einer Metallbüchse mit Nägeln und einem Polenböller seien mehrere Batterien angeschlossen gewesen. Daher werde wegen räuberischer Erpressung und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

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Potsdam, 1. Dezember 2017 – Riesenaufregung am Freitagnachmittag in der Innenstadt von Potsdam. An eine Apotheke in der Brandenburger Straße war ein verdächtiges Paket geliefert worden. Das verdächtige Paket wurde von Spezialkräften entschärft. Der Weihnachtsmarkt und die Dortustraße waren stundenlang abgesperrt.

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Die Paketbombe war vergangenen Freitag einer Potsdamer Apotheke zugestellt worden. Der Paketdienstleister DHL wird um eine Millionensumme erpresst.

> Alles zum Thema DHL-Erpressung in Potsdam

Von Gudrun Janicke

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