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Brandenburg Panzerknacker-Opfer rufen um Hilfe
Brandenburg Panzerknacker-Opfer rufen um Hilfe
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19:19 02.07.2015
Zerstörte Bankfiliale in Altdöbern  Quelle: dpa
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Potsdam/ Lübben

 Unter den Bank-Mitarbeitern in Brandenburg geht wegen der Serie von Automatensprengungen die Angst um. Jetzt hat sich der Vorstand der Spreewaldbank eG mit einem Offenen Brief, der der MAZ vorliegt, an Brandenburgs Ministerpräsidenten und den Innenminister gewandt. Doreen Hackenberg-Mathow und Sven Thamm, die beiden Vorstände, beklagen die mangelnde Sicherheit. Die Mitarbeiter, so heißt es in dem Brief, haben Angst – auch vor Überfällen.

Sie bitten darum, dass die Regierung „Banden- und organisierte Kriminalität mit der gleichen Hingabe, wie Brandenburgs Verkehrssünder“ bekämpft. Die Landesregierung müssen mehr für die Prävention tun. Ein Übergreifen der organisierten Kriminalität auf andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Brandenburg müsse verhindert werden. Sicherheit, so Hackenberg-Mathow und Thamm, würden sie vor Ort nicht mehr erleben.

Kommentar von MAZ-Chefredakteur Thoralf Cleven >

Sollte Brandenburgs Regierung mehr für die innere Sicherheit tun?

In Brandenburg sind in diesem Jahr bereits drei Bankautomaten gesprengt worden, zahlreiche Fahrkartenautomaten mussten ebenfalls dran glauben. Der Vorstand der Spreewaldbank eG wendet sich Anfang Juli mit einem dramatischen Appell an Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter. Sie fordern, mehr für die Sicherheit im Lande zu tun.

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Bereits drei gesprengte Bankautomaten in diesem Jahr

Am 26. Juni 2015 sprengten Unbekannte in Altdöbern (Oberspreewald-Lausitz) einen Geldautomaten der Spreewaldbank eG. Die Explosion setzte das Gebäude in Brand und zerstörte die komplette Bank.

Selbst die sofort vor Ort erschienene Feuerwehr konnte das Abbrennen und Einstürzen des Supermarkts, in dem sich der Bankschalter befand, nicht verhindern. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Der Fall erinnert an einen ähnlichen von Anfang Juni in Vehlefanz (Oberhavel). Auch dort war durch die Wucht der Explosion das Bankgebäude schwer beschädigt worden.

Wenige Tage zuvor hatten Panzerknacker bereits in Petkus (Teltow-Fläming) einen Geldautomaten gesprengt. Das Flachgebäude ging in Flammen auf.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den Sprengungen in Nord- und Südbrandenburg gibt, ist noch ungeklärt.

Seit Monaten werden in der Region auch immer wieder Geld- und Fahrscheinautomaten gesprengt.

 Von MAZonline

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