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Pegida-Anhänger zusammengeschlagen

Auf dem Weg nach Dresden Pegida-Anhänger zusammengeschlagen

Ein Brandenburger Pegida-Anhänger war mit seinem Auto auf dem Weg nach Dresden. Er wollte das dortige fremdenfeindliche Bündnis unterstützen. Doch dann fragte er in Sachsen offenbar den Falschen nach dem Weg – denn daraufhin schlugen ihn sechs bis acht Vermummte mit einem Teleskopschlagstock zusammen.

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Am Dresdner Elbufer versammelten sich am Sonnabend mehrere Tausend Demonstranten. Ein Brandenburger wurde auf dem Weg dorthin gewaltsam gestoppt.

Quelle: imago

Potsdam. Ein Pegida-Anhänger aus Brandenburg ist auf dem Weg zur Dresdner Kundgebung des fremdenfeindlichen Bündnisses in Priestewitz (Landkreis Meißen) zusammengeschlagen worden. Offenbar, weil er den Falschen nach dem Weg zur Demo gefragt hat. Der Vorfall ereignete sich bereits am Sonnabend, wie das für Extremismus zuständige Operative Abwehrzentrum (OAZ) in Leipzig nun mitteilte.

Sechs bis acht gegen einen

Der Brandenburger war mit dem Auto unterwegs. Er parkte nahe dem Bahnhof im sächsischen Priestewitz. Dort habe sich ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann zunächst verdächtig am abgestellten Wagen des 35-jährigen Märkers verhalten. Als der Brandenburger den Verdächtigen angesprochen und erzählt habe, dass er zur Pegida-Kundgebung nach Dresden wolle, sei er von sechs bis acht Vermummten angegriffen und mit einem Teleskopschlagstock verprügelt worden. Dabei wurde der 35-Jährige laut Polizei schwer am Kopf verletzt. Anschließend seien die Täter geflohen.

Polizei sucht Zeugen

Das OAZ geht von einer politisch motivierten Tat aus und sucht nach Zeugen. Die Angreifer werden als etwa 20 Jahre alt, dunkel gekleidet und mit Kapuzen, Mützen und Schals vermummt beschrieben. Der Vorfall ereignete sich im Bereich des Bahnhofs. Zeugenhinweise nimmt die Polizeidirektion in Dresden unter der Nummer 0351/4832233 entgegen.

Von MAZonline

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