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Peter Heydenbluth wird neuer IHK-Präsident

Industrie- und Handelskammer Peter Heydenbluth wird neuer IHK-Präsident

Führungswechsel an der Spitze der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam: Peter Heydenbluth, Chef einer Recycling-Firma in Oranienburg (Oberhavel), ist neuer Präsident des Verbandes. Der 56-Jährige wurde am Mittwoch mit großer Mehrheit von der Vollversammlung der IHK zum Nachfolger von Beate Fernengel gewählt.

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Peter Heydenbluth

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Führungswechsel an der Spitze der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam: Peter Heydenbluth, Chef einer Recycling-Firma in Oranienburg (Oberhavel), ist neuer Präsident des Verbandes. Der 56-Jährige wurde am Mittwoch mit großer Mehrheit von der Vollversammlung der IHK zum Nachfolger von Beate Fernengel gewählt. Sie übernahm das Ehrenamt im Herbst 2013 zunächst kommissarisch und wurde ein halbes Jahr später von der Vollversammlung bestätigt.

Heydenbluth setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Stephan Knabe aus Potsdam durch, der Chef einer Kanzlei für Steuerberatung ist. In der Kammer ist er kein Unbekannter: Heydenbluth ist bereits seit 2012 Mitglied des Präsidiums der IHK. Seine Bewerbung war von der aus dem Amt scheidenden Beate Fernengel unterstützt worden.

Heydenbluth ist Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens ERV. Die Abkürzung steht für Entsorgung, Recycling und Verwertung. Der Sitz ist Oranienburg. Im Vorfeld hatte der parteilose Unternehmer erklärt: „Ich will die Kammer nicht neu erfinden, aber weiterentwickeln.“ Viele Unternehmer vor allem auf dem Land wünschten sich mehr Gehör in Potsdam.

Die Vollversammlung besteht aus 75 gewählten Mitgliedern, meist Unternehmer aus der Region. Der Kammerbezirk Potsdam umfasst regional das westliche Brandenburg. Mit 75 000 Mitgliedsunternehmen ist die Potsdamer IHK die größte in Ostdeutschland.

Fernengel hatte die Präsidentschaft in schwieriger Zeit übernommen. Sie wurde damals Nachfolgerin von Victor Stimmung, der die Kammer 15 Jahre lang führte und über Untreuvorwürfe gestolpert war. Ein Prozess gegen Stimming war schon zwei Mal aus gesundheitlichen Gründen abgesagt worden. Die Ärzte des 66-Jährigen bescheinigten ihm Verhandlungsunfähigkeit.

Fernengel brachte Ruhe in die angeschlagene Kammer und setzte gemeinsam mit den neuen, von den Affären unbelasteten Hauptgeschäftsführer Mario Tobias einige Reformen durch. Unter ihrer Mitwirkung wurde von der Vollversammlung ein Leitbild für mehr Transparenz beschlossen. Außerdem begann der Verband, die angehäuften Mitgliedsbeiträge zurückzuzahlen.

Von Igor Göldner

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