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Brandenburg Pflasterweg in Nationalfarben: Landrat bietet neue Gespräche an
Brandenburg Pflasterweg in Nationalfarben: Landrat bietet neue Gespräche an
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21:33 22.03.2017
Stein des Anstoßes: der schwarz-rot-gold-gepflasterte Weg am Denkmal in Seelow. Quelle: dpa
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Seelow

Im Streit um einen schwarz-rot-gold gepflasterten Weg in der Gedenkstätte Seelower Höhen (Märkisch-Oderland) dringt der Landeskonservator weiter auf eine Neugestaltung. „Es muss alles getan werden, dass dieser Nebenweg wieder ein Nebenweg wird – also müssen dort graue Platten ausgelegt werden“, sagte Thomas Drachenberg gestern. Die Pflasterung in den deutschen Nationalfarben verzerre die Wirkung der Gedenkstätte als Ort der Entscheidungsschlacht um Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Landratsamt beharrt hingegen darauf, dass die farbige Pflasterung dem ursprünglichen Zustand aus den 1970er Jahren entspreche.

Das Landratsamt hatte den Plattenweg im vergangenen September saniert und zuvor einen entsprechenden Antrag beim Denkmalamt gestellt. „Die denkmalfachliche Empfehlung lautete, das Altmaterial zu verwenden und somit den Weg im Bestand zu reparieren.“ Nach dem Ausgraben konnten die teils einbetonierten Pflastersteine nicht mehr verwendet werden. Die Arbeiter stellten aber laut Landratsamt fest, dass die Steine zuvor schwarz, rot und gelb gewesen seien. Die Farben waren über die Jahre verwittert.

„Möglicherweise war es ein Fehler, zu diesem Zeitpunkt nicht noch einmal Rücksprache mit der Denkmalbehörde zu nehmen“, räumte der Sprecher der Kreisverwaltung, Thomas Berendt ein. Die Verwaltung werde jedoch noch einmal ein Gespräch mit Drachenberg zu einem Gesamtkonzept für die Anlage führen. Denn dieses Jahr solle der gesamte Außenbereich neu gestaltet werden. Zur Frage der Farbe auf dem Pflasterweg habe Landrat Gernot Schmidt (SPD) aber noch keine Entscheidung getroffen, betonte Berendt.

Von dpa

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