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Pfleger-Streik geht an Berliner Charité weiter

Berlin Pfleger-Streik geht an Berliner Charité weiter

Die Arbeit im Operationssaal an der Berliner Charité ist am heutigen Freitag weitgehend ausgesetzt. Das Pflegepersonal streikt weiter. Ein Großteil der Operationen musste deshalb abgesagt werden – und seitens der Arbeitgeberseite gäbe es keine Bewegung.

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Pfleger und Schwestern an der Charité streiken in Berlin.

Quelle: dpa

Berlin. Der Streik des Pflegepersonals an der Berliner Charité geht auch am Freitag weiter. Der Sprecher der Gewerkschaft Verdi, Andreas Splanemann, teilte mit, die Streikbereitschaft sei noch einmal gestiegen. Eine Vielzahl der Operationen habe seiner Kenntnis nach abgesagt werden müssen. „Es gibt weiterhin keine Bewegung von Arbeitgeberseite“, sagte Splanemann der Deutschen Presse-Agentur. Die Charité war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Am Donnerstag hatte der Ärztliche Direktor der Charité die Absagen von Operationen als zunehmende Belastung für die Patienten bezeichnet. Seit Streikbeginn am Montag verschiebt die Klinik nach eigenen Angaben etwa jede zweite geplante OP. Notfälle werden versorgt. Verdi hatte von mehreren hundert Streikenden gesprochen, die am Donnerstag über den Tag verteilt die Arbeit niedergelegt hätten. Die Charité nannte eine Zahl von rund 70 Streikenden.

Verdi fordert einen Personalzuwachs und Mindestbesetzungen auf den Stationen, wie es im 2016 abgeschlossenen Tarifvertrag vorgesehen war. Die Charité-Leitung verweist auf den Fachkräftemangel und eigene Bemühungen, das benötigte Personal zu gewinnen.

Von MAZonline

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