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Platzeck: Stopp der Kreisreform war richtig

Kreisreform Platzeck: Stopp der Kreisreform war richtig

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck begrüßt den Stopp der umstrittenen Kreisreform. Die Entscheidung Woidkes sei auch im Sinne der Demokratie vernünftig. Auf den Regierungschef warten nun weitere schwierige Monate.

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Matthias Platzeck.

Quelle: dpa

Potsdam. Den Stopp der umstrittenen Kreisgebietsreform hat der frühere Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) als „vernünftig und ehrenwert“ bezeichnet.

Die Entscheidung von Dietmar Woidke sei sicher schwierig gewesen und sie werde auch mit Blick auf die Wirkungen schwierig bleiben. „Sie war aber richtig, weil sie im Interesse des Landes war und weil damit auf die Gefühle der Menschen vor Ort eingegangen wurde“, sagte Platzeck der MAZ.

Die Entscheidung sei auch im Sinne der Demokratie vernünftig, betonte Platzeck. Demokratie heiße ja auch, dass man seine Meinung ändern könne. Dass man auch mal sage, der Weg sei nicht richtig gewesen und es müsse jetzt ein anderer gegangen werden. „Das alles finde ich sehr ehrenwert.“

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Gegen die Kreisgebietsreform formierte sich von Beginn an Widerstand. Die Reform der rotgeführten Landesregierung wurde besonders von der CDU kritisiert. Aus 14 Landkreisen und vier kreisfreien Städten sollten zehn Landkreise und nur Potsdam als kreisfreie Stadt behalten werden. Eine Chronik.

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Von Igor Göldner

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