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Pogida-Gründer Müller in JVA Luckau-Duben

LKA holt 34-Jährigen auf Kanaren ab Pogida-Gründer Müller in JVA Luckau-Duben

Der Intensivtäter und Gründer der Potsdamer Pogida-Bewegung, Christian Müller, ist wieder in Brandenburg: Beamte des Landeskriminalamts holten den abgetauchten und später von den spanischen Behörden festgenommenen 34-Jährigen auf den Kanaren ab. Seit 8 Uhr sitzt er in der JVA Luckau-Duben.

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Pogida-Gründer Müller

Quelle: Andrè Bauer

Luckau-Duben. Der Gründer der rechtsextremen Potsdamer Pogida-Bewegung, Christian Müller (34), ist in der Nacht zum Donnerstag von den Kanarischen Inseln nach Brandenburg überführt worden. Er wurde von Beamten des Landeskriminalamts abgeholt und später in die Justizvollzugsanstalt Luckau-Duben (Dahme-Spreewald) gebracht. Seit 8 Uhr sitzt er dort ein.

Müller war wegen verschiedener Delikte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung verurteilt worden, entzog sich vor Haftantritt aber, indem er auf den Kanaren untertauchte.

Die spanische Polizei nahm den vorbestraften Potsdamer auf Fuerteventura fest. Eigentlich hätte er die Haft schon im Juni antreten müssen. Die Pogida-Bewegung hatte im Jahr 2015 Potsdam in Atem gehalten, ihre „Abendspaziergänge“ wurden von hunderten Polizisten begleitet – inklusive Wasserwerfern.

Müller hatte in der Silvesternacht 2014/15 Gäste einer Silvesterparty verletzt und wurde dafür verurteilt. Er hat allerdings schon unzählige Einträge im Polizeiregister – unter anderem wegen Drogen und Gewalt.

Von Ulrich Wangemann

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