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Polizei: Nicht genug Feldjäger zur Verstärkung

Heiß umworbenes Personal Polizei: Nicht genug Feldjäger zur Verstärkung

Brandenburgs Polizei will ihr Personal aufstocken. Doch neue Ordnungshüter sind nicht leicht zu bekommen. Eine praktische Lösung sind Militärpolizisten. Erst am Mittwoch sind weitere Feldjäger der Bundeswehr eingestellt worden. Zu wenig. Denn um die Militärs werben inzwischen auch andere Länder.

Die Brandenburger Polizei sucht Personal.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Um personelle Lücken möglichst schnell zu schließen, hat Brandenburgs Polizei am Mittwoch neun weitere Feldjäger der Bundeswehr eingestellt. Die Beamten auf Probe sollen in den kommenden 18 Monaten ein Ausbildungsprogramm absolvieren und in verschiedenen Polizeiinspektionen eingesetzt werden.

Bereits im vergangenen September hatte die Landespolizei 25 ehemalige Militärpolizisten eingestellt. Im bisherigen halben Jahr Ausbildungszeit hat das Polizeipräsidium nach eigenen Angaben nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht. „Ihre Ausbilder bescheinigen ihnen eine außerordentliche Lernbereitschaft sowie wertvolle Vorkenntnisse“, erklärte Pressesprecher Rudi Sonntag.

Ursprünglich wollte Brandenburg insgesamt 50 Feldjäger anwerben, um Lücken bei der Polizei schnell mit qualifiziertem Personal für tägliche Streifen zu besetzen. Jetzt sind es nur 34. Leider hätten nicht genug Bewerber parat gestanden, erklärte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke. Das liege einerseits daran, dass mit dem Schrumpfen der Bundeswehr auch die Anzahl der ausscheidenden Soldaten zurückgegangen sei. Andererseits habe sich die Qualität der Feldjäger auch in anderen Bundesländern herumgesprochen, fügte Mörke hinzu.

Von Georg-Stefan Russew, dpa

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