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Brandenburg Polizei bittet, Gerüchte im Netz zu vermeiden
Brandenburg Polizei bittet, Gerüchte im Netz zu vermeiden
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11:30 27.07.2016
Die Gerüchteküche brodelte am Montag. Quelle: Facebook/Screenshot
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Kyritz

Nach dem Wirbel um das Internetvideo eines 17-Jährigen in Kyritz bittet die Polizei Brandenburg nun ausdrücklich darum, Gerüchte im Internet zu vermeiden: „Während und nach dem Einsatz brodelte die Gerüchteküche in sozialen Netzwerken. Dabei reichten die vermeintlich wahren Informationen bis hin zum angeblichen Tod einer Person“, schrieben die Beamten auf ihrer Facebook-Seite. „Aus diesem aktuellen Anlass bitten wir Sie ausdrücklich, Gerüchte und Spekulationen im Netz zu vermeiden. Bitte teilen Sie auch vermeintlich wahre Informationen nicht, wenn diese noch nicht offiziell durch die Polizei bestätigt wurden“, so die Polizei. Ähnlich verhielt es sich in der bayerischen Landeshauptstadt: Auch im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München kursierten viele Gerüchte im Netz, die die Arbeit der Polizei erschwerten.

Ein Zeuge informierte die Polizei

Wegen eines bei Facebook hochgeladenen Videos kam es am Dienstag in Kyritz zu einem Polizeieinsatz – im Video hantierte ein junger Mann mit einem waffenähnlichen Gegenstand und erweckte so den Anschein, sich etwas antun zu wollen. Ein Zeuge hatte die Polizei informiert, nachdem er das Video im Netz entdeckte. Im Zuge der Ermittlungen durchsuchten die Beamten die Wohnung des 17-Jährigen in Kyritz, wo er mit seiner Familie wohnt. Dort wurde der junge Mann nicht angetroffen und es wurden auch keine waffenähnlichen Gegenstände gefunden. Im Stadtgebiet konnte die Polizei den Mann jedoch am Dienstagabend gegen 20 Uhr ausfindig machen und fanden in seinem Rucksack eine Spielzeugpistole. In seiner Vernehmung gab er an, dass das Video aus Langeweile entstanden sei. Nach Angaben des 17-Jährigen handelte er weder aus einer politischen Motivation heraus, noch hatte er Selbstmordabsichten.‬

Von Melanie Höhn

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