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Polizei gelingt Schlag gegen Kinderporno-Ring

28 Wohnungen in Berlin durchsucht Polizei gelingt Schlag gegen Kinderporno-Ring

Großer Erfolg für die Berliner Polizei. Sie hat am Mittwoch 28 Wohnungen durchsucht und konnte massenweise kinderpornografisches Material beschlagnahmen. Die Aktion hat insgesamt sechs Stunden gedauert – die Polizei hat bereits seit Monaten ermittelt. Auch in Holland und Australien ist der Polizei ein Schlag gegen Kinderpornohändler gelungen.

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Quelle: dpa

Berlin. Der Berliner Polizei ist ein großer Schlag gegen Kinderpornografie gelungen. Am Mittwoch wurden berlinweit 28 Wohnungen und Geschäftsräume von 27 Tatverdächtigen durchsucht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Massenweise wurde demnach Beweismaterial beschlagnahmt. Festgenommen wurde aber niemand.

Das Material wird von der Polizei ausgewertet

Rund 100 Polizisten waren bei der rund sechsstündigen Aktion im Einsatz. 47 PCs und Notebooks, 49 externe Festplatten, ein Server, drei internetfähige Spielkonsolen, rund 3300 CDs und DVDs sowie USB-Sticks, Speicherkarten, Ausdrucke und Videokassetten wurden sichergestellt und sollen nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen laufen laut Angaben sei Juli dieses Jahres.

Über 300 Verdächtige in Holland festgenommen

Die niederländische und die australische Polizei haben nach Presseberichten gemeinsam einen der international größten Kinderpornoringe zerschlagen. Wie die niederländische Zeitung „De Volkskrant“ am Mittwoch berichtete, wurden bislang 303 Verdächtige festgenommen und mehr als hundert Opfer identifiziert. Die meisten Opfer sind demnach jünger als zwölf Jahre alt. An den rund eineinhalbjährigen Ermittlungen war laut dem Bericht auch die US-Bundespolizei FBI beteiligt.

Der Einsatz mit dem Namen „Kidslove“ ist dem Bericht zufolge noch im Gange. Der Name der Website, über die der Ring agierte, werde aus ermittlungstaktischen Gründen geheimgehalten. Rund 360.000 illegale Bilder wurden auf der Website gefunden, die mehr als 45.000 Abonnenten zählte. Die Festnahmen erfolgten in mehreren Ländern, die meisten in Australien, Kolumbien und Südkorea.

Im Juni vergangenen Jahres verhaftete die australische Polizei den Chef des Netzwerks, Shannon M. Der 33-Jährige aus Adelaide wurde zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Fahnder nutzten seine Daten, um verdeckt mit anderen pädophilen Mitgliedern des Rings in Kontakt zu treten und diese so aufzuspüren.

Von MAZonline

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