Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Polizei zweifelt an Brandanschlag in Nauen
Brandenburg Polizei zweifelt an Brandanschlag in Nauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:21 10.03.2016
Quelle: Marotzke
Anzeige
Nauen

Ein verbranntes Stück Holz auf dem Gelände einer geplanten Flüchtlingsunterkunft hat im brandenburgischen Nauen die Polizei auf den Plan gerufen. Die Ermittler haben derzeit jedoch keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund und widersprechen damit der Berichterstattung der MAZ, aber auch des RBB. „Wir gehen derzeit nicht von einem versuchten Brandanschlag aus“, sagte eine Sprecherin der zuständigen Polizeidirektion West am Donnerstag. „Uns fehlen dazu konkrete Hinweise.“

Zur Galerie
Im Sommer brannte in Nauen eine geplante Flüchtlingsunterkunft komplett ab - es ist der wohl schlimmste Anschlag, den die Stadt in den vergangenen Monaten erlebt hat.

Die verrußte Leiste war am Mittwoch in der Nähe einer Traglufthalle gefunden worden. Sie lag etwa 10 Meter von einem Absperrzaun entfernt, zur Traglufthalle waren noch 14 Meter Distanz.

Möglicherweise könne der Fund auch mit Bauarbeiten auf dem Gelände zusammenhängen, sagte die Sprecherin. „Zum Umstand, wie lange die Leiste dort lag und wie sie dort hingelangt ist, liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Nach ersten Ermittlungen erscheint die Leiste - auch aufgrund der Entfernung zur Traglufthalle - aber nicht geeignet, einen Schaden an der Halle hervorrufen zu können.“

Die Polizeisprecherin betonte: „Wir spielen das nicht herunter.“ Die Polizei sei sensibilisiert. Ende August 2015 hatte es in Nauen einen Anschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in einer Turnhalle gegeben. Das Gebäude war damals niedergebrannt. In der vergangenen Woche waren die mutmaßlichen Brandstifter verhaftet worden. Als ihr Kopf gilt der Nauener NPD-Stadtverordnete Maik Schneider.

Im Sommer brannte in Nauen eine Turnhalle ab, in der Flüchtlinge untergebracht werden sollte. Verantwortlich dafür könnte die braune Terror-Zelle um NPD-Mann Maik Schneider sein. Quelle: Stähle

Von MAZonline

Zigaretten, Alkohol und Geld erbeuteten vier Unbekannte bei einem bewaffneten Überfall am Donnerstagmorgen in Berlin. Zwei von ihnen überfielen einen Zeitungskiosk im südlichen Berliner Stadtteil Lichterfelde. Sie bedrohten nach Polizeiangaben den 22-jährigen Angestellten mit einer Pistole und flüchteten mit zwei Komplizen, die vor dem Kiosk warteten.

10.03.2016

In Brandenburg und vier weiteren Bundesländern gab es am Mittwoch einen Großeinsatz gegen Schleuser. Dabei sind zwei Männer wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von ausländischen Staatsangehörigen festgenommen worden. Die Verdächtigen, 36 und 51 Jahre alt, sollen am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

10.03.2016

In der Stadtspitze von Brandenburg/Havel herrscht Zoff – und das ausgerechnet unter Parteifreunden. Vordergründig geht es um die Besetzung des Feuerwehr-Chefpostens. OB Tiemann will angeblich keinen Muslim. Doch dahinter verbirgt sich ein tiefgreifender Streit zweier Ex-Verbündeter.

10.03.2016
Anzeige