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Polizeihubschrauber attackiert: 18 Monate Haft

Berlin Polizeihubschrauber attackiert: 18 Monate Haft

Wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ist ein vorbestrafter Mann vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu 18 Monaten Haft verurteilt worden – ohne Bewährung. Der 22-Jährige hatte bei Straßenkrawallen linksautonomer Gruppen fast eine Minute lang einen Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. Weil er einen Polizeihubschrauber mit einem starken Laserpointer geblendet hatte, ist ein Mann zu einem Jahr und sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach den 22-jährigen Krankenpfleger am Mittwoch unter anderem des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig.

Bei einem solchen Angriff seien katastrophale Konsequenzen möglich, hieß es im Urteil. Der Angeklagte hatte zuvor pauschal gestanden.

Zu dem Angriff war es bei Straßenkrawallen linksautonomer Gruppen im Stadtteil Friedrichshain gekommen. Der vorbestrafte 22-Jährige hatte laut Anklage einen mit drei Beamten besetzten Hubschrauber anvisiert, der den Bereich der Rigaer Straße ausleuchten und festgestellte Straftaten mittels Videotechnik dokumentieren sollte. 55 Sekunden lang habe das grüne Licht den Hubschrauber getroffen. Die Insassen seien unverletzt geblieben, weil sie sich mit Nachtsichtbrillen und durch das Verändern ihrer Sitzposition schützen konnten.

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Von Anne Baum

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