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Brandenburg Porsche & Co.: Zahl der Luxusautos in Brandenburg steigt
Brandenburg Porsche & Co.: Zahl der Luxusautos in Brandenburg steigt
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21:00 23.10.2016
Der Porsche wird in Brandenburg gerne gefahren. Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

Die Zahl der Luxusfahrzeuge auf Brandenburgs Straßen ist seit der Wirtschaftskrise 2008 um gut ein Viertel angestiegen. Im absoluten Spitzensegment hat der Bestand sich sogar verdoppelt.

Aktuell sind in Brandenburg 81 Fahrzeuge der Marke Ferrari, 63 Maserati, 44 Tesla, 27 Bentley und 2597 Jaguar beziehungsweise Landrover zugelassen. Das geht aus der jüngsten Statistik des Kraftfahrtbundesamts zum Fahrzeugbestand hervor. Der Bestand an Autos der Marke Porsche hat sich verdreifacht: von 743 auf 2146 Fahrzeuge. Der günstigste Porsche-Neuwagen startet bei rund 55.500 Euro.

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81 Ferraris tragen ein Brandenburger Nummernschild. Im Jahr 2008 waren es nur 44 - ein Anstieg um 145,1 Prozent. Bundesweit legte die Marke im gleichen Zeitraum um 68,4 Prozent zu.

Die großen deutschen Anbieter im gehobeneren Preissegment – BMW, Audi und Mercedes – verzeichnen allesamt satte zweistellige Zuwachsraten. Mercedes ist es sogar gelungen, die Zahl der im Land zugelassenen Fahrzeuge um die Hälfte von 64.000 auf 97.000 zu steigern. Auffällig ist: Der Anstieg in der automobilen Oberklasse fällt im Land Brandenburg sehr viel rasanter aus als im Bundesdurchschnitt.

Die wirtschaftlichen Eckdaten haben sich deutlich verbessert

Der Boom in der automobilen Ober- und Mittelklasse vollzieht sich nach Einschätzung der Vereinigung der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg (UVB) parallel zu einer deutlichen Verbesserung der wichtigsten wirtschaftlichen Eckdaten: gestiegenes Lohnniveau, niedrigere Arbeitslosigkeit, wachsendes Bruttoinlandsprodukt. „Brandenburg geht es besser als 2008“, sagt UVB-Sprecher Carsten Brönstrup. Bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) sieht man in der Entwicklung auf dem Fahrzeugmarkt „die Strahlkraft Berlins“ ins märkische Umland am Werk. Parallelen gäbe es zu dieser Entwicklung im Immobilienmarkt, so Sprecher Robert Heiduck. In Potsdam seinen manche Wohnlager teurer als begehrte Gegenden in Berlin-Dahlem oder im Grunewald.

Auch günstige Marken erzielen hohe Zuwachsraten

So steil es an der Spitze des Markts aufwärts geht, so hoch im Kurs stehen gleichzeitig preisgünstige Autos: Anbieter wie Kia, Dacia und Hyundai haben in Brandenburg seit der Krise Zuwachsraten von durchschnittlich 50 Prozent erzielt. Von allen Bundesländern ist Brandenburg das mit der höchsten Kia-Dichte – dagegen gibt es nirgends in Deutschland so viele Fahrzeuge der Marken Audi und BMW wie in Bayern, während das Mercedes-Stammland Baden-Württemberg mit der höchsten Daimler-Dichte aufwarten kann. Hersteller wie Ford, Opel, Honda und Nissan schwächeln dagegen: Seit 2008 geht es für sie bergab in der Mark.

Absoluter Liebling der Autokäufer zwischen Neiße und Elbe ist aber Volkswagen, wobei die Effekte des Abgasskandals noch nicht in das Zahlenwerk des Bundesamts eingeflossen sind. Gut 270 000 aller 1,37 Millionen (vor der Krise: 1,29 Millionen) Personenautos in Brandenburg sind Autos mit dem VW-Emblem am Kühlergrill. Die Volkswagen-Tochter Škoda gehört ebenfalls zu den erfolgreichsten Herstellern mit einem Zuwachs seit 2008 von 65 Prozent.

Von Ulrich Wangemann

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