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Brandenburg Posse um Solaranlage: Die Module müssen weg
Brandenburg Posse um Solaranlage: Die Module müssen weg
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11:43 31.05.2016
Auf dem Dach des Pfarrhauses befand sich bis vor Kurzem noch diese Solaranlage. Quelle: Screenshot
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Atterwasch

Es ist das Ende eines zähen Streits in dem Braunkohle-Dorf Atterwasch (Spree-Neiße) im Süden Brandenburgs: Die Kirche musste ihre Solaranlage aus Denkmalschutzgründen abbauen. Am Dienstag begannen Bewohner und Kirchenmitglieder damit, die Anlage vom Dach des denkmalgeschützten Pfarrhauses abzumontieren. Hintergrund ist eine Anordnung des Landkreises.

Die Photovoltaikanlage störe das Erscheinungsbild des evangelischen Pfarrhauses und der Kirche. Am Dienstag lief die Frist für den geforderten Rückbau ab. Die satirische NDR-Sendung „Extra 3“ hatte von der irrwitzigen Geschichte aus der Lausitz berichtet.

Gemeindemitglieder hatten die Solaranlage vor Jahren ohne Genehmigung als Symbol gegen Braunkohle angebracht. Das Dorf in der Grenzregion zu Polen mit mehr als 200 Einwohnern könnte einmal abgebaggert werden. Es könnte sein, dass Atterwasch dem Tagebau Jänschwalde-Nord weichen muss, der erweitert werden soll. Eine Entscheidung vom Land steht dazu aber noch aus. In der Lausitz liegt das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands.

Von MAZonline

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