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Posthume Ehrung für getötete Feuerwehrmänner

Ehrenzeichen in Gold Posthume Ehrung für getötete Feuerwehrmänner

Der tragische Tod zweier Feuerwehrmänner, die Anfang September bei einem Einsatz auf der A2 ums Leben kamen, hat Erschütterung ausgelöst. Nun wird ihnen eine letzte Ehre zuteil. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) zeichnete die Retter posthum mit dem goldenen Ehrenzeichen im Brandschutz am Bande aus.

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Das Ehrenzeichen in Gold am Bande wird für „besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Feuerwehreinsatz“ verliehen.

Quelle: Andreas Vogel

Potsdam. Knapp zwei Monate nach dem tragischen Tod zweier Feuerwehrmänner bei einem Einsatz auf der A 2 sind die beiden Einsatzkräfte posthum von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) ausgezeichnet worden. Den beiden 38- und 23-jährigen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Lehnin (Potsdam-Mittelmark) wurde am Freitagabend symbolisch das goldene Ehrenzeichen im Brandschutz am Bande verliehen. Es würdigt ein „besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Feuerwehreinsatz“.

Schröter betonte die Bedeutung aller rund 40 000 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Brandenburg hervor: „97 Prozent der Aktiven im Brand- und Katastrophenschutz sind ehrenamtlich tätig. In unseren Städten und Gemeinden gibt es unzählige Menschen, die nicht nur an sich selbst denken. Sie alle haben es verdient, Worte des Dankes und der Anerkennung zu empfangen“, sagte der Minister.

Das Unglück hatte weit über Brandenburg hinaus für Entsetzen gesorgt und eine Debatte über die Arbeitsbelastung und Risiken Freiwilliger Feuerwehrleute im Land ausgelöst. Ein Lastwagen war in die abgesperrte Unfallstelle eines laufenden Einsatzes gefahren und dabei ein Feuerwehrauto gerammt. Es kippte um und begrub die beiden Retter unter sich. Beide waren Familienväter. Zur Trauerfeier der Kameraden waren mehr als 1000 Menschen gekommen, um ihre Anteilnahme und ihren Respekt auszudrücken.

Bei der feierlichen Veranstaltung in Potsdam wurden insgesamt 81 Retter aus Brandenburg für ihren Einsatz im Brand- und Katastrophenschutz gewürdigt und ausgezeichnet.

Schröter zeichnete nicht nur Brandschutz-Profis aus, sondern auch Brandenburger, die als Privatperson durch besonders mutige Rettungstaten für Aufsehen gesorgt haben. Darunter war etwa Jörn Schaefer, der im September 2014 ein verunglücktes Ehepaar aus einem brennenden Wagen auf der Dominsel in Brandenburg/Havel gerettet hat.

Von MAZOnline

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