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Brandenburg Gilzer, Glitzer und eine gerührte Verona Pooth
Brandenburg Gilzer, Glitzer und eine gerührte Verona Pooth
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17:30 15.02.2015
Ministerpräsident Dietmar Woidke zusammen mit Moderatorin Verona Pooth, IHK-Präsidentin BEate Fernegel und einem 20.000-Euro-Scheck für das SOS-Kinderdorf-Projekt "Veronas Casitas". Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Zwischendurch flossen beim 15. Ball der Wirtschaft, dem gesellschaftlichen Top-Ereignis in der Landeshauptstadt mit 550 Gästen, sogar mal Tränen. Ausgerechnet bei Stargast Verona Pooth! Dabei ist die Gardemaß-Beauty in ihrer Eigenschaft als TV-Werbe -Ikone schon von Berufs wegen eine unverwüstliche Frohnatur.

Aber an diesem Abend im Dorint-Hotel glitzerten auf der Bühne nicht nur ihr funkelndes Kleid im Stil einer griechischen Göttin und die güldenen Ohrgehänge, sondern auch ihre schokobraunen Augen zwischen den Mega-Wimpern. Der Grund für die Rührung? „Das sind Kinder, die oft durch die Hölle gegangen sind“, warb die Halbbolivianerin für ihr SOS-Kinderdorf-Projekt „Veronas Casitas“ in der Heimat ihrer Mutter. Traditionell geht der Erlös des Ball-Abends an ein Charity-Projekt eines prominenten Gastes.

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Dietmar Woidke schwingt mit Ehefrau Susanne (links) das Tanzbein. Rechts legen Beate Fernengel (IHK-Präsidentin) und Erik van Kesseleine heiße Sohle aufs Pakett.

Ein Herz für Veronas Hilfsprojekt hat auch Frank Zander. Der „Hier kommt Kurt“-Barde öffnete dafür aber nicht den Geldbeutel, sondern seine Malfarben. „Ball-Nixe“ heißt das knallbunte Gute-Laune-Werk des Sängers, das versteigert wurde. Mitnichten Laienkunst. „Von Hause aus bin ich Gebrauchsgrafiker“, enthüllte Zander, der – Name verpflichtet – seine Sujets gern in der Welt der Fische findet. Vom Leben im Goldfischglas können Dschungelqueen Maren Gilzer und Co-Camper, Casting-Direktor Rolf Scheider, ein Liedchen singen. Demut haben sie aus Australiens Urwald mit heim genommen. „Man überlegt sich, mit wie wenig man glücklich sein kann“, philosophierte „Rolfe“ im schicken Smoking neben „Lady in Red“ Maren Gilzer. Sein Nach-Dschungel-Leben? „Neulich musste ich beim Einkaufen 300 Fotos mit Leuten machen, die dann glücklich waren.“

Einer, der sein Glück nicht mal fassen würde, wäre Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). Dschungelcamp? Fehlanzeige. Gerber guckt „nur Tagesschau, Brandenburg aktuell, Tatort“. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zeigte sich deutlich affiner zum Mainstream. In seiner Rede erinnerte er sich nostalgisch an seine alten Frank-Zander-Kassetten. Und er ließ sich zum Abschied sichtlich angetan von Verona Pooth herzen. Ein 20.000-Euro-Scheck für ihr Kinderdorf und weitere 8000 Euro für die „Potsdamer Tafel“, zu denen Woidke spontan tausend Euro beigesteuert hatte, waren die stolze Spendenbilanz.

Von Ildiko Röd

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