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Brandenburg Potsdam bei Lebensqualität hoch im Kurs, Berlin nicht
Brandenburg Potsdam bei Lebensqualität hoch im Kurs, Berlin nicht
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18:39 17.05.2018
Blick vom Brauhausberg Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die Unterschiede in der Lebensqualität der Regionen in Deutschland sind zwischen Nord und Süd größer als zwischen Ost und West. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche wissenschaftliche Studie im Auftrag des ZDF, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das Gesamtranking wird angeführt von München mit 207 von 300 möglichen Punkten vor Heidelberg (205) und Starnberg (204). Auf Platz vier folgt Potsdam (203) als erste Stadt im Norden, Dresden ist auf Platz zwölf.

Die brandenburgische Landeshauptstadt ist in der Rubrik „Freizeit & Natur“ sogar Spitzenreiter, gefolgt von der Goethe- und Bauhaus-Stadt Weimar, auf Platz sieben liegt Berlin. Im Gesamtranking landet die Bundeshauptstadt auf Platz 189 mit 169 Punkten. Magdeburg kommt auf Platz 217 mit 166 Punkten.

Insgesamt seien die Unterschiede zwischen Ost und West kleiner als erwartet, teilte der Sender mit. Stattdessen mache die Studie ein Nord-Süd-Gefälle bei den Lebensverhältnissen in Deutschland sichtbar.

Die schlechteste Gesamtbewertung in 53 untersuchten Kategorien ermittelten die Verfasser der Studie unter den Städten für die NRW-Kommunen Gelsenkirchen (109), Herne (112) und Duisburg (114). Auf dem Land schneiden der Kreis Nienburg (135) in Niedersachsen, die Uckermark (143) in Brandenburg und der Vogelsbergkreis (155) in Hessen schlecht ab - dort liegt die Gesamtpunktzahl jeweils deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 166 Punkten.

Für die Erhebung des Regionen-Rankings zu den Lebensverhältnissen in Deutschland hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos amtliche Statistiken ebenso ausgewertet wie Daten zu Grundbedürfnissen wie Gesundheit, Wohnen, Versorgung, Arbeit, Sicherheit oder Freizeit. Subjektive Einschätzungen etwa mit Hilfe von Befragungen seien bewusst nicht einbezogen worden, erklärte Prognos.

Von dpa

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