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Brandenburg Potsdam ist Baby-Spitzenreiter in Brandenburg
Brandenburg Potsdam ist Baby-Spitzenreiter in Brandenburg
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08:33 21.09.2015
Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

In Potsdam ist die Geburtenrate in den vergangenen Jahren brandenburgweit am stärksten gestiegen. Den größten Rückgang gab es hingegen im Kreis Elbe-Elster, wie aus einer Antwort von Familienministerin Diana Golze (Linke) auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht.

Insgesamt gab es demnach in den Jahren 2004 bis 2013 in 13 von 18 Kreisen oder kreisfreien Städten einen Anstieg der Geburtenrate. Auch die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau stieg in diesem Zeitraum.

Geburtenanstieg in meisten Regionen

Die Geburtenrate beschreibt die Zahl der lebenden Neugeborenen je 1000 Einwohner. In Brandenburg legte sie in dem Zeitraum von 7,0 auf 7,5 zu. In Potsdam stieg sie von 9,4 auf 10,8. Deutlich war die Erhöhung unter anderem auch in Brandenburg an der Havel (von 6,8 auf 8,1) oder im Kreis Dahme-Spreewald (6,9 auf 7,7). Klar rückläufig war die Rate dagegen in Frankfurt (Oder) (7,3 auf 6,8) und Elbe-Elster (7,0 auf 6,1). In Havelland (7,5 auf 7,4) und Uckermark (7,0 auf 6,6) war der Rückgang weniger stark.

Alterung wird nicht gestoppt

Hatten Frauen im gebährfähigen Alter 2004 im Durchschnitt noch 1,28 Kinder, waren es neun Jahre später 1,44. Der Anstieg bei den Geburten wird Statistikern zufolge einen deutlichen Bevölkerungsrückgang jedoch nicht aufhalten können. Brandenburg wird einer Prognose zufolge bis zum Jahr 2060 rund 600.000 Einwohner verlieren, wie das Statistische Bundesamt Anfang September mitteilte. Danach bleibt die Zahl der Einwohner von derzeit 2,4 Millionen bis zum Jahr 2030 stabil und geht in den Folgejahren kontinuierlich zurück.

Starke Alterung

Wie in den anderen ostdeutschen Ländern altert auch in Brandenburg die Bevölkerung stark: Während derzeit nicht einmal jeder vierte Brandenburger im Rentenalter (älter als 64 Jahre) ist, trifft das im Jahr 2030 voraussichtlich auf jeden Dritten zu. Bis 2060 rechnen die Statistiker mit einem weiteren Anstieg des Rentneranteils auf gut 36 Prozent der Bevölkerung.

Siehe auch: Helden im Strampler

Von MAZonline

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