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Brandenburg Unis aus Potsdam und Tel Aviv nun Partner
Brandenburg Unis aus Potsdam und Tel Aviv nun Partner
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15:03 30.04.2018
Die Universitäten von Potsdam und Tel Aviv sind nun Partnerunis (Symbolbild). Quelle: dpa
Potsdam/Tel Aviv

Im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) haben die Universitäten Potsdam und Tel Aviv am Montag eine strategische Partnerschaft vereinbart.

Zusammenarbeit durch Partnerunis stärken

Die Vereinbarung über eine Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen Forschung, Wissens- und Technologietransfer sowie Dozentenaustausch wurde von beiden Universitätspräsidenten unterzeichnet, wie Regierungssprecher Florian Engels bestätigte.

Woidke nannte die Zusammenarbeit eine „wichtige Säule unserer künftigen Beziehungen, die neue Maßstäbe setzen“ werde. „Gerade im Bereich von Ausgründungen und beim Technologietransfer können beide Seite viel voneinander lernen.“

Tel Aviv als Pulsgeber

Tel Aviv sei nicht nur ein Zentrum der globalen Hightech-Industrie, sondern mit seiner Universität auch weltweiter Pulsgeber für die Start-up-Szene. Auf der anderen Seite habe sich die Universität Potsdam zu einem „Innovationsmotor in Deutschland“ entwickelt.

Woidke hatte am Sonntag einen fünftägigen Besuch in Israel und den Palästinensergebieten gestartet. Er wird dabei von einer 24-köpfigen Unternehmerdelegation sowie Kulturministerin Martina Münch (SPD) begleitet.

Auch Kooperation mit Gedenkstätte Yad Vashem

Für Dienstag ist die Unterzeichnung einer Kooperation der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem mit dem Land Brandenburg geplant. Die Gedenkstätte hat bereits ähnliche Vereinbarungen mit 13 anderen deutschen Bundesländern. Die Kooperation mit Brandenburg soll unter anderem den Dialog zwischen deutschen und israelischen Lehrern erleichtern.

„Erziehung ist eines der wichtigsten Mittel, um Erinnerung mit Bedeutung und Inspiration zu erfüllen“, sagte der Vorsitzende von Yad Vashem, Avner Schalev, am Montag. „Es ist heute eine große Herausforderung sicherzustellen, dass junge Menschen von dem Holocaust wissen und es angemessen verarbeiten können.“

Von MAZonline

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