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Brandenburg Potsdamer Staatsanwälte prüfen Dienstwagen-Affäre
Brandenburg Potsdamer Staatsanwälte prüfen Dienstwagen-Affäre
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19:37 05.08.2016
Die Dienstwagen-Affäre um den Ex-Büroleiter des Ministerpräsidenten beschäftigt die Staatsanwaltschaft Potsdam. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Staatsanwaltschaft Potsdam übernimmt die Prüfung der Dienstwagen-Affäre um den ehemaligen Büroleiter von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). „Wir prüfen, welche Delikte als möglicher Anfangsverdacht in Frage kommen“, sagte Staatsanwalt Christoph Lange am Freitag der MAZ.

Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) den Fall gut zwei Monate lang untersucht und schließlich nach Potsdam abgegeben. Hintergrund ist das sogenannte Tatortprinzip. Die möglichen Straftaten sollen sich in Potsdam zugetragen haben.

Das Innenministerium sieht den Verdacht, dass Woidkes ehemaliger Büroleiter Carsten Pranz in seinem Ehrenamt als stellvertretender Landesbranddirektor widerrechtlich einen Dienstwagen aus dem Feuerwehrfuhrpark genutzt haben könnte. Als Straftatbestände kommen Betrug und Urkundenfälschung in Betracht, wie Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) mitgeteilt hatte.

Nach einer internen Untersuchung soll Pranz unrechtmäßige Privatfahrten unternommen und im Fahrtenbuch falsche Angaben gemacht haben. Das Ressort hatte die Vorwürfe monatelang unter Verschluss gehalten. Die Opposition vermutet eine gezielte Vertuschung.

Von Bastian Pauly

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