Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Potsdamerin sauer auf Polizei: Sie parkte doch nur...
Brandenburg Potsdamerin sauer auf Polizei: Sie parkte doch nur...
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:29 21.04.2017
Beim Blitzmarathon in Brandenburg stellte die Polizei mehr als 7000 Raser fest.  Quelle: dpa
Anzeige
Potsdam

 Mehrere Tausend Raser gingen der Polizei von Mittwoch bis Donnerstagfrüh in Brandenburg ins Netz. Beim europaweiten Blitzmarathon stellten die Beamten an mehr als 200 Kontrollpunkten 7015 Geschwindigkeitsübertretungen fest, wie das Polizeipräsidium bilanzierte. 184 283 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Damit entsprach die Raserquote von 3,8 Prozent in etwa der des Vorjahrs. 2016 wurden beim Blitzmarathon 7028 Temposünder ertappt.

Unverdient, wie sie findet, geriet dabei eine Potsdamerin in den Fokus der Polizei, die sich am Donnerstag bei der MAZ meldete. Die Frau, die anonym bleiben möchte, erkannte ihren Kleinwagen in der Zeitung und auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wieder: ein Smart mit dem Aufkleber „Live fast, drive faster“: Zu deutsch also: Lebe schnell, fahre schneller.

Auto parkte seelenruhig

Die Polizei hatte das Foto per Twitter verbreitet – ein Fundstück, das den Beamten passend zum Blitzmarathon erschien. Tatsächlich stand das Auto aber nur seelenruhig in Potsdam. Sie ist nun einigermaßen sauer auf die Polizei, weil die den Wagen mit dem charismatischen Aufkleber ungefragt abgelichtet habe. Von mehreren Seiten sei sie gefragt worden, wie schnell sie denn unterwegs gewesen sei. „Dabei parkte das Auto nur“, erklärte sie.

Allerdings muss man zur Ehrenrettung der Polizei auch sagen, dass sie bei ihrem Tweet mit keinem Wort erwähnt hatte, dass der Smart geblitzt worden sei. Es war der Aufkleber, der die Beamten dazu ermunterte, den Schnappschuss im Zusammenhang mit dem Blitzermarathon zu verbreiten.

Tribut an Fast & Furious-Star Paul Walker

Der rasante Aufkleber sei ein Tribut an Paul Walker, berichtete die Smartparkerin. Der Star der Actionfilmreihe „The Fast and the Furious“, in der es um Straßenrennen geht, verunglückte 2013 tödlichbei einem Autounfall. „Nach seinem Tod habe ich mir den Aufkleber anfertigen lassen“, erklärte die Frau. Vorbild für ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr sei die Filmreihe jedoch nicht, beteuerte sie: „Ich halte mich immer an die Verkehrsregeln.“

Von MAZOnline

Die „Cyberdays“ sollen technikinteressierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Systeme und die Technik der Bundeswehr näher bringen. Die von Verteidigungsministerin von der Leyen neugegründete Cyber-Truppe hat nämlich ein Problem: es fehlt massig Personal.

21.04.2017

Immer mehr Asylbewerber ziehen aus ländlichen Kreisen nach Cottbus – weil sie keine Wohnsitzauflagen einhalten müssen. Das ist in Brandenburg derzeit nicht Pflicht. Nun fordert die CDU ein Umdenken – und Cottbus beschränkt im Alleingang den Zuzug.

23.04.2017

Der Fraktionschef der Linken im Landtag, Ralf Christoffers, sieht das Ehrenamt in Brandenburg an seinen Grenzen. Er schlägt vor, neue Anreize für ehrenamtlich Tätige zu schaffen. Diese sollen die Möglichkeit bekommen, in öffentlich geförderte Jobs einzusteigen. In der Kreisreform-Debatte räumt der Fraktionschef Fehler der rot-roten Koalition ein.

23.04.2017
Anzeige