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Brandenburg Erneut droht Geldknappheit am Automaten
Brandenburg Erneut droht Geldknappheit am Automaten
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11:36 29.05.2015
Quelle: dpa
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Potsdam

Im Tarifkonflikt beim Werttransport-Unternehmen Prosegur in Potsdam wurde am MIttwoch der wochenlange Streik ausgesetzt. Er war verbunden mit der Hoffnung, dass sich der Arbeitgeber auf ein Schlichtungsverfahren einlässt, hieß es aus Gewerkschaftskreisen. “Sollte sich die Geschäftsführung nicht darauf einlassen, werden erneut Arbeitskampfmaßnahmen ergriffen“, teilte Verdi-Verhandlungsführer André Pollmann mit. Und so ist es nun gekommen.

Keine Einigung über Schlichtungsverfahren

Wie die Gewerkschaft am Freitagvormittag mitteilte, sei „mit der Arbeitgeberseite bislang keine Einigung über ein Schlichtungsverfahren getroffen“ worden. Der Streik bei Prosegur sei daher wieder aufgenommen wurden.

Eine Streikversammlung von knapp 150 Beschäftigten hatte sich bereits Mitte Mai für einen Schlichtung ausgesprochen. Bis das Angebot dem Arbeitgeber in schriftlicher Form vorlag, vergingen jedoch einige Tage.

Geld wurde knapp

Der Streik war vor rund fünf Wochen begonnen worden. Die Gewerkschaft Verdi verlangt im Streit um einen nach ihren Angaben 14 Jahre alten Haustarifvertrag einen Zuschlag von einem Euro pro Stunde statt der angebotenen 0,65 Euro. In der Potsdamer Niederlassung gibt es rund 350 Beschäftigte.

An einigen Geldautomaten in Berlin und Brandenburg wurde wegen des Streiks das Geld knapp. Etwa 50 Prosegur-Beschäftigte hielten jedoch einen Notbetrieb aufrecht. Zudem setzt das Unternehmen laut Gewerkschaft Aushilfskräfte ein.

Von MAZonline

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