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Protest gegen Neonazis in Frankfurt (Oder)

Immer weniger Teilnehmer in der Vergangenheit Protest gegen Neonazis in Frankfurt (Oder)

Schon zum vierten Mal wollen Neonazis dieses Jahr in Frankfurt (Oder) aufmarschieren. Doch das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ stellt sich dagegen. Samstag ist eine Gegendemonstration geplant. Man hofft auf viele Teilnehmer. In der Vergangenheit waren immer weniger Gegner auf die Straße gegangen.

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Protest gegen eine Neonazi-Demo.

Quelle: Reyk Grunow

Frankfurt/Oder. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ will angesichts von bundesweit zunehmenden Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte ein Zeichen gegen Ausländerhass setzen. Für diesen Samstag hat die Vereinigung um 11 Uhr zu einer Kundgebung aufgerufen. Rund 200 Teilnehmer werden erwartet, das sind deutlich mehr, als in der Vergangenheit „Gerade in diesen Tagen, in denen so viel Rassismus hochkocht, dürfen wir nicht müde werden“, sagte ein Sprecher des Bündnisses.

Zuletzt hatte die Beteiligung an den Protesten gegen rechts nachgelassen. Die Teilnehmerzahlen sanken von mehreren Hundert zu Jahresbeginn auf nur noch mehr als 100 im April.

Hintergrund der Demonstration am Samstag ist ein erwarteter Aufzug von Rechtsextremisten vor einem geplanten Asylbewerberheim in Frankfurt (Oder). Die Unterkunft soll in einem derzeit leerstehenden Gebäude am Rand der Innenstadt eingerichtet werden. Zum vierten Mal seit Jahresbeginn haben Neonazis Aufmärsche in der Grenzstadt angemeldet.

Von MAZonline und dpa

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