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KZ-Tattoo: Staatsanwaltschaft geht in Berufung

Oranienburg KZ-Tattoo: Staatsanwaltschaft geht in Berufung

Die juristische Auseinandersetzung um das geschmacklose Tattoo eines NPD-Politikers geht weiter. Kurz vor Weihnachten war Marcel Zech für sein KZ-Tattoo, auf dem auch der Spruch „Jedem das Seine“ zu lesen ist, zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Die Staatsanwalt will ein höheres Strafmaß.

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Quelle: privat

Oranienburg. Nach dem Prozess gegen den NPD-Politiker Marcel Zech um ein öffentlich gezeigtes Nazi-Tattoo hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. „Wir wollen ein höheres Strafmaß erreichen“, sagte Oberstaatsanwalt Wilfried Lehmann am Dienstag. Der Barnimer Kreistagsabgeordnete war im Dezember vom Amtsgericht Oranienburg wegen Volksverhetzung zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 27-Jährige hatte in einem Schwimmbad sein Rücken-Tattoo mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Spruch „Jedem das Seine“ gezeigt.

Die Verteidigung des NPD-Politikers hatte bereits einen Tag nach dem Urteil Berufung eingelegt. Der Verteidiger von Zech, ein bekannter Szene-Anwalt unter Rechtsradikalen, hatte auf Freispruch plädiert. Der Anwalt zweifelte an, ob es sich bei dem Tattoo wirklich um Volksverhetzung handele. Außerdem sei Zech seit dem Schwimmbad-Besuch einem „enormen Shitstorm“ ausgesetzt.

Von MAZonline

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