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Brandenburg Rattengift-Kekse: Ermittlungen dauern an
Brandenburg Rattengift-Kekse: Ermittlungen dauern an
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12:07 05.12.2015
Diese Tüte mit Keksen ist mit Rattengift versetzt. Quelle: Polizei Berlin
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Berlin

Die Ermittlungen zu offenbar mit Rattengift versetzten Keksen werden noch einige Tage dauern. Frühestens Mitte nächster Woche sei mit dem Laborergebnis zu rechnen, was sich genau in den Keksen befunden habe, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag in Berlin. Die Ermittler suchen unterdessen weiter nach einer Frau, die vergiftete Kekse in einem Park in Spandau verschenkt haben soll. Eine 18-jährige Frau und ein 20-jähriger Mann bekamen diese im Wröhmännerpark, aßen davon und klagten anschließend über Übelkeit. Erste Untersuchungen ergaben den Verdacht, dass die Kekse Rattengift enthielten.

Bislang sind nach Angaben der Polizei vier Hinweise zu dem Fall eingegangen. Ob es weitere Betroffene gibt, konnten die Ermittler am Samstag zunächst nicht sagen.

Gegen die unbekannte Tatverdächtige wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen und nimmt Hinweise entgegen.

Die Frau wurde wie folgt beschrieben:

– etwa 40 bis 50 Jahre alt

– zirka 150 bis 155 cm groß

– schlank

– bräunliche Haare mit „etwas Silbernem drin“, eventuell eine Haarspange

– sprach fließend Deutsch mit leichtem Aussprachefehler

– Die Frau war mit einer schwarzen Hose bekleidet.

Die Kriminalpolizei fragt:

- Wer kennt diese Frau und kann Angaben zu ihrem Aufenthalt machen?

- Wer hat zur fraglichen Zeit zum Sachverhalt passende Beobachtungen im Wröhmännerpark oder der unmittelbaren Umgebung gemacht?

- Wem wurde noch eine Tüte mit Keksen angeboten?

- Wer kennt jemanden, dem eine Tüte mit Keksen angeboten wurde bzw. der oder die eine solche entgegennahm?

Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon: 030 4664-271 100 entgegen.

Von dpa

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