Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Rautenberg gibt Posten des Chefermittlers ab
Brandenburg Rautenberg gibt Posten des Chefermittlers ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:24 19.07.2017
Erardo Rautenberg Quelle: dpa
Anzeige
Brandenburg/Havel

Nach mehr als 21 Jahren hat Brandenburgs Chefermittler Erardo C. Rautenberg (64) den Rückzug von seinem Amt angekündigt. Das schreiben die Potsdamer Neuesten Nachrichten online. Der Posten werde im Oktober neu ausgeschrieben. Rautenberg, bei dem kürzlich Krebs diagnostiziert wurde, hat das Ende seiner Amtszeit als Generalstaatsanwalt bereits lange vorher mit dem Justizministerium besprochen. Das bestätigten Kollegen des dienstältesten deutschen Chefermittlers gegenüber der MAZ.

Rautenberg beteiligt sich wegen seiner Erkrankung derzeit auch nicht aktiv am Bundestagswahlkampf. Er habe seinen Antrag auf zweimonatigen Wahlvorbereitungsurlaub nach dem Landesbeamtengesetz wieder zurückgenommen, erklärte er. Rautenberg war kurz vor seiner Diagnose als SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 60 (Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark, Havelland und Teltow-Fläming) nominiert worden. Dort tritt er gegen die starke CDU-Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Dietlind Tiemann, an. Seine Partei führt den Wahlkampf jetzt für ihn. In einer am Dienstag verbreiteten gemeinsamen Erklärung bekräftigten die Unterbezirksvorsitzenden von Brandenburg an der Havel, Potsdam-Mittelmark, Havelland und Teltow-Fläming, dass Rautenberg ihr Kandidat bleibe und ihre volle Unterstützung für den Wahlkampf erhalte. Der 64-Jährige muss sich einer Chemotherapie unterziehen und konzentriert sich auf seine Genesung, um, wie er sagte, im Falle des Mandatsgewinns für die Wähler da sein zu können.

Rautenberg will den Posten des Generalstaatsanwalts unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl abgeben. Er hat stets klargestellt, dass sich die weitere Arbeit in dem zur Überparteilichkeit verpflichtenden Amt aus seiner Sicht nicht mit dem politischen Engagement in der SPD verträgt.

Von Volkmar Klein

Zur Sicherung des wichtigen Wassertourimus im Land hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) vom Bund längere Betriebszeiten für Schleusen gefordert. Eine Verkürzung der Zeiten müsse komplett wieder zurückgenommen werden, forderte er. Wer zu spät losfährt, droht an den Schleusen hängen zu bleiben, warnen Experten.

19.07.2017
Brandenburg 233 Schüler mit Bestnote in Brandenburg - Noch nie so viele Einser-Abis

Wahnsinn: 233 Brandenburger Jugendliche haben in diesem Jahr ihr Abitur mit der Traumnote 1,0. In absoluten Zahlen ist das ein Rekordwert. Der Bildungsminister gratuliert, doch Kritiker wittern „Noten-Lifting“.

18.07.2017

Vor gut zwei Wochen trat ein neues Gesetz in kraft, dass die Beschlagnahmung ergaunerter Vermögen erleichtern soll. Das Vorbild für dieses Gesetz stammt aus Italien, dort wird damit die Mafia bekämpft. Die Behörden sollen für den Kampf gegen das Verbrechen mehr Personal bekommen.

18.07.2017
Anzeige