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Razzia bei „Identitären“-Chef

Durchsuchung in Cottbus Razzia bei „Identitären“-Chef

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen den Berlin-Brandenburger Chef der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, Robert Timm. Er soll Anfang Juli zu einer nicht angemeldeten Demo aufgerufen haben. Bei einer Razzia in seiner Wohnung wurden Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt.

Die „Identitäre Bewegung“ soll in Brandenburg etwa 20 und in Berlin rund 30 Unterstützer haben.

Quelle: dpa

Cottbus. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen den Berlin-Brandenburger Chef der rechtsextremen „Identitären Bewegung“, Robert Timm, wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Er soll zu einer nicht angemeldeten Demonstration Anfang Juli in Cottbus aufgerufen haben, bestätigte Oberstaatsanwältin Petra Hertwig am Freitag mehrere Medienberichte.

Zuvor hatte Timm selbst per Twitter erklärt, die Polizei habe seine Wohnung durchsucht, während er auf der „C Star“ sei. Mit dem Schiff im Mittelmeer wollten rechte Aktivisten dagegen protestieren, dass Hilfsorganisationen gerettete Flüchtlinge nach Europa bringen.

Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt

Laut Staatsanwaltschaft wurden in der Timms Wohnung in Cottbus Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt. Diese sollen jetzt ausgewertet werden.

Im aktuellen Verfassungsschutzbericht von Brandenburg wird die „Identitäre Bewegung Berlin-Brandenburg“ erstmals vollständig dem Rechtsextremismus zugeordnet. Sie soll in Brandenburg etwa 20 Unterstützer haben. Der Berliner Verfassungsschutz schätzte die Zahl der Anhänger in der Bundeshauptstadt zuletzt auf rund 30.

Von goergen

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