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Rechte Aktivitäten in Brandenburg nehmen zu

Linke alarmiert Rechte Aktivitäten in Brandenburg nehmen zu

Die Aktivitäten rechter Gruppierungen im Land haben zuletzt wieder deutlich zugenommen. Die steigende Zahl von Demos und Konzerten seien alarmierend, sagt die Linken-Politikerin Andrea Johlige. Schwerpunkte der braunen Gruppen finden sich vor allem in Cottbus und Rathenow.

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Nach einer Demonstration des Bürgerbündnisses Havelland versammelten sich in Rathenow etwa 15 Personen zu einem spontanen Marsch durch die Stadt. Aktivitäten wie diese nehmen landesweit zu.

Quelle: Presseservice Rathenow

Potsdam. Rechtsextreme Gruppen sind zuletzt in Brandenburg wieder deutlich mehr für fremdenfeindliche Ziele auf die Straße gegangen. Von April bis Ende Juni registrierte das Innenministerium 31 Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen - nach 12 rechtsextremen Veranstaltungen im ersten Quartal. Im April und im Juni gab es zudem drei Konzertveranstaltungen von Rechten, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Abgeordneten Andrea Johlige hervorgeht. Im Juli, dem ersten Monat des dritten Quartals, wurden weitere 15 Demonstrationen registriert.

Schwerpukte in Rathenow und Cottbus

Ein Schwerpunkt der rechten Aktivitäten war Cottbus, wo bei Demonstrationen bis zu 520 Teilnehmer gezählt wurden. Auch in Rathenow (Havelland) gab es mehrere Aufmärsche, den größten mit 42 Teilnehmern. Ansonsten wurden bei den meisten Kundgebungen nur wenige Teilnehmer gezählt.

„Die Zunahme der Aktivitäten der Nazi-Szene und deren gestiegene Mobilisierungsfähigkeit vor allem im Cottbuser Raum ist besorgniserregend“, sagte Johlige dazu. Die Politik und die Zivilgesellschaft seien gefordert, starke Signale gegen diese Entwicklung zu setzen. „Die rechte Szene ist nach wie vor aktiv, was auch die Konzertveranstaltungen zeigen.“

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 171 rechtsextreme Kundgebungen. Im Jahr 2015, zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise, waren es mehr als 200.

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