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Brandenburg Teils Regen, teils Schnee – und Glättegefahr
Brandenburg Teils Regen, teils Schnee – und Glättegefahr
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10:46 15.12.2017
Am Wochenende kann es wieder glatt werden auf Brandenburgs Straßen. Quelle: dpa
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Potsdam

Wechselhaftes Wetter erwartet die Brandenburger und Berliner am Wochenende. Vor allem in den Nächten rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Niederschlägen bei Minusgraden. „Regen oder auch Schneeflöckchen werden fallen“, sagte eine DWD-Meterologin am Freitag. Durch den Niederschlag könne es gelegentlich in den Nächten zu Glätte kommen.

Vor allem in der Nacht zum Samstag geht der Wetterdienst von Frost bis zu zwei Grad unter null aus. Tagsüber soll es bei Höchstwerten zwischen zwei bis vier Grad trüb und bewölkt werden. Vereinzelt bilden sich Schneeregen- oder Schneeschauer.

Am Sonntag setzt sich das wechselhafte Wetter mit örtlichen Regen-, Schneeregen- oder Schneeschauern fort. Die Temperatur erreicht Werte um 3 Grad. Gelegentlich könnte sich auch die Sonne zeigen.

In Brandenburg fällt der erste Schnee und die Gemeinde Milow verwandelt sich direkt in ein Winterwunderland.

Weiße Weihnachten?

Ob es dieses Jahr weiße Weihnachten geben wird, können die Meteorologen noch nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering. Die Statistik entzaubert den Mythos von weißen Weihnachten gewaltig: In vielen Regionen Deutschlands gebe es höchstens alle fünf bis zehn Jahre mal weiße Weihnachten, sagt DWD-Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich in Offenbach. Häufig gebe es gerade um Weihnachten herum Tauwetter.

Wahrscheinlichkeit im Osten höher als im Westen

Die Experten sprechen von weißer Weihnacht, wenn an allen drei Festtagen morgens um 7 Uhr eine Schneedecke von mindestens einem Zentimeter liegt - ob frisch oder Schmuddelschnee aus den Tagen zuvor spielt keine Rolle. Die Analyse der Daten aller DWD-Wetterstationen aus den letzten 50 Jahren zeigte: Nur auf der Zugspitze gibt es immer weiße Weihnachten. Im Osten und Süden ist die Wahrscheinlichkeit höher als im Westen und Norden, in den Bergen höher als im Flachland.

Schnee fällt am 10.12.2017 in Berlin am Abend am Brandenburger Tor und verwandelt den Pariser Platz mit dem Weihnachtsbaum in eine Winterlandschaft. Quelle: dpa

Woher kommt der Mythos der weißen Weihnacht?

Wenn weiße Weihnachten so selten sind, warum ist die Vorstellung davon so stark in unseren Köpfen verankert? Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt der Universität Frankfurt vermutet psychologische Effekte. „Man wünscht sich einen Winter, in dem Kinder den geschenkten Schlitten ausprobieren können, so wie man sich Freibadwetter im Sommer wünscht.“ Befeuert werde diese Vorstellung durch die Werbung, die quasi ausschließlich heile weiße Weihnachtswelten zeige. „Das ist bestimmt ein wesentlicher Faktor für die Verschiebung der Wahrnehmung dahin, dass weiße Weihnachten der Normalfall sind.“

Von MAZonline mit dpa

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