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Rekord: 231 Schüler mit Einser-Abi

Zeugnisse in Brandenburg Rekord: 231 Schüler mit Einser-Abi

So viele wie noch nie: Landesweit haben 231 Abiturienten im auslaufenden Schuljahr 2015/16 ihren Abschluss mit der Traumnote 1,0 bestanden. Von den insgesamt 8519 Prüflingen schafften das 2,72 Prozent. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren. Den besten Schülern gibt Bildungsminister Günter Baaske einen Rat mit – ausgerechnet von der Band „Die Ärzte“.

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231 Brandenburger Abiturienten schafften als Abschlussnote im Zeugnis die 1,0.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Landesweit haben 231 Abiturientinnen und Abiturienten im auslaufenden Schuljahr 2015/16 ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. Das teilt das Bildungsministerium am Dienstag in Potsdam mit. In diesem Schuljahr wurde der bisher höchste Anteil an 1,0-Abis der letzten zehn Jahre erreicht. Die 231 „EinsKommaNuller“-Abiturienten im Schuljahr 2015/16 entsprechen 2,72 Prozent aller 8.519 Prüflinge, die das Abitur bestanden haben – darunter auch zwei Prüflinge des Zweiten Bildungsweges.

Die meisten Einser-Abi-Schüler legten ihre Prüfung im Bereich des Schulamts Frankfurt (Oder) ab, dort schafften 68 Schüler die Spitzennote. Unter den Schulen ist das Max-Steenbeck-Gymnasium in Cottbus der Primus. Elf Prüflinge erlangten dort die Bestnote.

In der Erhebung sind alle Schulformen des Landes Brandenburg vertreten, die den Bildungsgang zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife anbieten. Die landesweite Durchschnittsnote beträgt 2,3.

Baaske: „Die Abiturienten haben gut geackert“

Bildungsminister Günter Baaske freut sich über diese ausgezeichneten Abiturzeugnisse und hat jedem „EinsKommaNuller“ mit einer unterschriebenen Urkunde gratuliert. Baaske: „Dieses exzellente Abitur ist Ausdruck von großer Anstrengung, enormem Fleiß und einer konsequenten Lerneinstellung der Schülerinnen und Schüler. Die Abiturienten haben gut geackert. Jetzt sollen sie die Ferien genießen.“ Zugleich bedankt er sich bei den Lehrerinnen und Lehrer, „die die Schülerinnen und Schüler engagiert begleitet und unterstützt haben.“

Die Ärzte sollen die Jugendlichen für ihre Zukunft motivieren

In der Urkunde von Baaske ist eine Songzeile der Band „Die Ärzte“ abgedruckt: „Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Er zitiert sie auch häufig in Diskussionen mit Jugendlichen. Baaske: „Ich will die jungen Menschen anregen, das Leben anzupacken, sich einzumischen, die Gesellschaft voranzubringen. Und viele junge Frauen und Männer machen das ja bereits zum Beispiel im Ehrenamt.“

Von MAZonline

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