Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° bedeckt

Navigation:
Revision im Sandsturm-Prozess

Beide Seiten legen Rechtsmittel ein Revision im Sandsturm-Prozess

Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben im Sandsturm-Prozess Revision eingelegt. In dem Prozess wird einer der schlimmsten Autounfälle der vergangenen Jahre behandelt. An der Massenkarambolage waren mehr als 80 Fahrzeuge beteiligt. Ausgelöst wurde er durch einen Sandsturm und wohl auch durch die Unachtsamkeit einer Brandenburgerin.

Voriger Artikel
Vattenfall plant den Braunkohle-Ausstieg
Nächster Artikel
Gruftis und Satanisten an den Gräbern

An der Massenkarambolage waren 80 Autos beteiligt.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Das Verfahren um die tödliche Massenkarambolage am 8. April 2011 in einem Sandsturm auf der A19 geht in die nächste Instanz. Sowohl die Staatsanwaltschaft Rostock als auch die Angeklagte haben Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Das Amtsgericht Rostock hatte die 54-jährige Autofahrerin aus Brandenburg am 8. Juli verwarnt.

Richter folgte nicht der Forderung des Staatsanwalts

Der Richter blieb damit klar unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine neunmonatige Bewährungsstrafe für die Frau verlangt hatte. Eine Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht befand, die Frau habe den Tod eines Ehepaars mitverursacht und sich der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht. Der Unfall sei vorhersehbar und vermeidbar gewesen.

An dem Unfall waren in beiden Fahrtrichtungen mehr als 80 Fahrzeuge beteiligt. Acht Menschen kamen ums Leben, etwa 130 wurden verletzt. Die Frau sagte unmittelbar nach dem Richterspruch, sie habe sich ein anderes Urteil ohne Schuldspruch gewünscht.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg