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Brandenburg Revision im Sandsturm-Prozess
Brandenburg Revision im Sandsturm-Prozess
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13:02 16.07.2015
An der Massenkarambolage waren 80 Autos beteiligt. Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

Das Verfahren um die tödliche Massenkarambolage am 8. April 2011 in einem Sandsturm auf der A19 geht in die nächste Instanz. Sowohl die Staatsanwaltschaft Rostock als auch die Angeklagte haben Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Das Amtsgericht Rostock hatte die 54-jährige Autofahrerin aus Brandenburg am 8. Juli verwarnt.

Richter folgte nicht der Forderung des Staatsanwalts

Der Richter blieb damit klar unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine neunmonatige Bewährungsstrafe für die Frau verlangt hatte. Eine Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Gericht befand, die Frau habe den Tod eines Ehepaars mitverursacht und sich der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht. Der Unfall sei vorhersehbar und vermeidbar gewesen.

An dem Unfall waren in beiden Fahrtrichtungen mehr als 80 Fahrzeuge beteiligt. Acht Menschen kamen ums Leben, etwa 130 wurden verletzt. Die Frau sagte unmittelbar nach dem Richterspruch, sie habe sich ein anderes Urteil ohne Schuldspruch gewünscht.

Von MAZonline

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